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Das Johannis- & Stachelbeerbüchlein

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»Das Johannis- und Stachelbeerbüchlein - oder: Wie keltert man aufs einfachste aus Johannisbeeren und Stachelbeeren guten Wein.«

Pfarrer Karl Gussmann aus Gutenberg in Baden verfasste um die Jahrhundertwende sein beliebtes Beerenbüchlein. Es erschien aufgrund des hohen Erfolges in mehreren Auflagen und erfreute sich bei Siedlern, Selbstversorgern und Bauern großer Beliebtheit. Gerade zur damaligen Zeit waren die Beerensträuche zur Weinherstellung eine preiswerte Möglichkeit, sich selbst wohlschmeckenden Wein zu bereiten. Echte Weintrauben waren zu dieser Zeit oft teuer, es mangelte meist an passender Anbaumöglichkeit - und deshalb war Traubenwein nur ein Getränk für wohlhabendere Personen. Die Johannis- und Stachelbeere wächst jedoch fast überall in üppiger Pracht mit der nötigen hohen Ertragskraft. Sie sind die Weintrauben des kleinen Mannes!

Diese Anleitung - die wir neu in moderner Schrift gesetzt haben - befasst sich mit folgenden Themenbereichen:

  • Anbau und Pflanzweise der Beerensträucher
  • Pflege der Sträucher
  • Vermehrung
  • Schutz vor Krankheiten
  • Verschiedene Anbauformen (Busch, Stamm, Spalier, Hecken)
  • Sortenauswahl (dürfte teilweise überholt sein)
  • Düngung der Sträucher
  • Herstellung von Johannisbeer- und Stachelbeerwein (und Likören)
  • Die Behandlung der Holzfässer für die Weinbereitung
  • Gärspunde und Gärvorgang
  • Abziehen des Weines
  • Weinverbesserungen, Weinschäden und deren Behandlung
  • Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren werden auch betrachtet

    Hiermit haben wir wieder eine praktische Anleitung herausgebracht, die alles damalige Wissen für die eigene Weinherstellung aus besagten Beerensorten zusammenfasst. Auch wenn einige Dinge sicherlich heute überholt sind (z.B. der Gärvorgang in Holzfässern und deren Behandlung - heute greift man sicher auf Plastik-Gefäße zurück), haben wir es dennoch inhaltlich identisch zur Originalausgabe belassen. Wir möchten mit unseren Büchern auch immer wieder zeigen, »wie es früher war«. Denn gerade solche pfiffigen Tricks unserer Vorfahren geraten immer stärker in Vergessenheit.

    Broschüre, 64 Seiten, 38 Abbildungen, moderne Schrift. Neuware. Neufassung der 5. Auflage von 1903.


  • Dieser Artikel wurde am Freitag, 20. Juli 2012 im Shop aufgenommen.