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Geheimes und autarkes Refugium in Wales gefunden |
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Bonobo
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verfasst: 19.11.2008, 13:33
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Überlebender
registriert: Feb. 2004
Beiträge: 1129
Status: offline letzter Besuch: 25.12.08
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Hallo,
aus dem Autark-Leben-Forum gestohlen:
http://www.dail...n-plane.html
http://www.welt...aradies.html
Ein Refugium, dass sich durch die Solarpanelle verraten hat.
Gruß Bonobo
editiert von: Bonobo, 19.11.2008, 14:01 Uhr
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Techniker
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verfasst: 19.11.2008, 20:10
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Überlebender
registriert:
Beiträge: 1173
Status: offline letzter Besuch: 08.01.09
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was können wir für die Leute machen ?
Endlich Leute die nicht rumtheoretisieren
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mfg Techniker - denn auch das "Klauen" und Archivieren macht arbeit
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Bonobo
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verfasst: 19.11.2008, 20:35
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Überlebender
registriert: Feb. 2004
Beiträge: 1129
Status: offline letzter Besuch: 25.12.08
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Brauchen wir nix mehr machen, Artikel ist uralt.
Ich hab nicht rausgekriegt wie es weiterging. Forsche aber nach
Gruß Bonbob
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Clearfix
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verfasst: 19.11.2008, 21:44
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Survival-Freak
registriert: Apr. 2007
Beiträge: 190
Status: offline letzter Besuch: 08.01.09
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Noch ein Artikel zu dem Thema:
http://news.bbc...k/199778.stm
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Kultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafür ins Gefängnis müssen und nie wieder rauskommen.
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Grummel
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verfasst: 19.11.2008, 22:53
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Survival-Freak
registriert: Mai. 2006
Beiträge: 271
Status: offline letzter Besuch: 03.12.08
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geniales Projekt ...
Mich hätte interessiert wie lange diese Gemeinschaft von sich aus bestanden hätte.... 10 Jahre? 50? 100? noch mehr?
aber anstatt dieses Projekt als wertvolles Experiment zu begreifen, das unschätzbare Erfahrungen liefern kann, macht mans platt ... typisch für diese Welt .... oder?
...... gibts weitere Beispiele die an das Thema rankommen?
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Manuel
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verfasst: 20.11.2008, 11:03
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Überlebender
registriert:
Beiträge: 1594
Status: offline letzter Besuch: 06.01.09
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Auch in China macht man systematisch Selbstversorger platt:
http://www.dase...9a36v~cm.asp
Ein Berg als Dach – Die Höhlenmenschen von Zhongdong
Merke: ein selbstbestimmtes, einfaches Leben ist nicht gewollt, Gefahr für das System. Es muss alles kontrollierbar sein, jeder erfaßbar, jeder erpressbar. Jeder ein Knecht des Wirtschaftssystems. Wer den ganzen Dreck nicht konsumieren will, den muß man eben mit Gewalt dazu zwingen. Sonst gefährdet man schließlich das ewige Wirtschaftswachstum und die Gehälter der Bürokraten. Geht so weiter bis zum Finale...
Gruß,
Manuel
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Die Menschen gehen lieber zu Grunde, als daß sie ihre Gewohnheiten ändern. - Leo Tolstoi
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bergmensch
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verfasst: 20.11.2008, 16:25
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Survival-Freak
registriert: Jun. 2002
Beiträge: 130
Status: offline letzter Besuch: 17.12.08
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Hallo,
da ich in meiner Familie lange Zeit einen Wagenburg-Bewohner hatte, kenne ich die Szene der selbstverwalteten Wohn- und Lebensprojekte ein wenig aus eigener Anschauung.
Jede Großstadt/Uni-Stadt in D hat mindestens eine solche alternative Wohnsiedlung, mal mehr, mal weniger geduldet.
Viele sind mittlerweile "dauerhaft geduldet", mit Pachtverträgen, Abwasser- und Trinkwasseranschluss. Man kann mittlerweile auch in unserem Bürokratie-Staat solche Wohnprojekte realisieren, es ist halt ein Lernprozeß auf beiden Seiten.
Problem #1 ist bei solchen Wagen- oder Waldbewohnern, dass sie sich auf einem Grundstück niederlassen, das schlicht irgend jemand gehört. Und getreu der Devise "Eigentum verpflichtet", haftet der Grundstückseigentümer für alle "Gefahren", die von seinem Land ausgehen. Und manche Eigentümer fürchten eine Wertminderung oder sonstwas, wenn sich irgendwelche Gestalten auf dem Grundstück niederlassen. Ich wollte auch keine Dauercamper ungefragt im Garten haben, da können sie noch so nett und flowerpowermäßig sein.
Bei solchen "Siedlern" gelten oft andere Vorstellungen über "öffentliches Eigentum" wie bei den Hütern von Städten und Gemeinden. Deswegen ging und geht man teilweise recht uncharmant gegen die Siedler vor. Als Siedlergruppe kann man den Spieß aber auch umdrehen: viele Wagenburgen stehen mittlerweile auf von ihnen gepachteten Flächen, mit richtigen Verträgen und so. Das beinhaltet natürlich auch Pflichten, aber so ist das nun mal in Gesellschaften.
Übrigens bilden sich innerhalb solcher Alternativsiedlungen mit der Zeit vergleichbare "bürokratische" Strukturen, die spätestens bei Problemen innerhalb der Lebensgemeinschaft sich schlicht als notwendig zeigen. Da zeigt sich oft, dass das "freie" Leben ohne Regeln eine Illusion ist. Die Wagenburgen, die ich kenne haben alle einen "Wagenburg-Rat", der regelmäßig tagt, für alle verbindliche Regeln beschließt und uneinsichtige Quertreiber mit teils drastischen Methoden aus der Gemeinschaft hinausbefördert.Da werden schon mal die Wagen von "Verstoßenen" in einer gemeinsamen Kommandoaktion von der städtisch geduldeten Wagenburgfläche auf einen öffentlichen Parkplatz verlegt und somit der Maschinerie des Ordnungsamtes ausgeliefert. Oder gemeingefährliche Junkies oder Penner, die man im Vollrausch mit einem One-Way-Ticket austattet, in einen Zug setzt und einfach aus der Stadt "abschiebt". Alles schon vorgekommen.
@Manuel: Deine pessimistische Sicht der Dinge teile ich nicht ganz. Dass selbstbestimmtes einfaches Leben nicht gewollt ist. Diese Menschen definieren Selbstbestimmung meist sehr trickreich. Spätestens, wenn eins der Kinder dringend medizinische Hilfe benötigt, stehen sie beim Sozialamt oder in der nächsten Ambulanz auf der Matte und fordern mit einer Vehemenz Hilfe von der ach so bösen Übergesellschaft, dass es einem schwindlig wird. Notfalls waren irgendwelche Industriegifte an der Krankheit schuld und so biegt man sich einen Hilfsanspruch zurecht.
Ich stöhne zwar auch über unsern überregulierten Staat, aber im großen und ganzen möchte ich mit keinem anderen Land der Welt tauschen, die vermeintlich freieren, an sich paradiesischen Gebiete haben meist dermaßen gravierende Nachteile (marodierende Warlords wie in Zentralafrika z.B.), dass ich da beim Aufbau meines kleinbäuerlichen "Refugiums" ganz gerne den kleinlichen Regulierungswahn unserer Behörden etc. in Kauf nehme. Und ich behaupte mal, dass wer sich in Brandenburg oder Sachsen-Anhalt einen abgelegenen Resthof mit 5.000qm Grundstück kauft, dort auch den lieben langen Tag in Lehmhütten hausen kann, ohne dass ihn jemand dabei stört. Btw, in Sachsen-Anhalt liegen die Preise für leerstehende Höfe mit riesen Grundstücken, sogar in Großstadtnähe völlig am Boden: 60km Autofahrt östlich von Wolfsburg zahlt man für nen Resthof (schon mit Wasser-, Abwasseranschluß, Strom und Telefon) mit 4.000qm z.Zt. noch 15.000 EUR. Da greif ich doch zu und erspar mir jahrelange Behördenquerelen, bloß weil ich unebdingt im Stadtwald dauercampen will...
Grüsse
bm
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hungry
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verfasst: 20.11.2008, 23:32
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Hobby-Survivor
registriert: Jul. 2007
Beiträge: 55
Status: offline letzter Besuch: 03.01.09
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@bergmensch:
Schöner Beitrag, der mich dazu gebracht hat meinen ganzen
BRD-Frust mal wieder ein bisschen zu relativieren, denn:
Bei all unserem (oft gerechtfertigtem) schimpfen auf die
behördliche Regulierungswut vergessen wir, dass die meisten dieser Reglungen deswegen enstanden sind weil die Leute einfach nicht ohne miteinander auskommen.
Schade eigentlich das es so ist, aber daran kann man wohl nichts ändern und bisher hat noch jeder Versuch den "neuen Menschen" zu erschaffen in eine Katastrophe geführt.
So und jetzt können wir wieder zünftig über Staat und Regierung herziehen
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