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Thema: Finanzcrash

logicalman verfasst: 11.11.2008, 22:09
Hobby-Survivor
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registriert: Feb. 2006
Beiträge: 77

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letzter Besuch: 06.01.09
Hallo zusammen!

um mal ne Bemerkung aus dem "schlechte Zeiten"-Thread aufzugreifen
ZitatManuel ...
Edit: ... Deflation kommt. Alles wird billiger, weil niemand mehr was kauft. Der Kunde kauft daher nicht heute, sondern erst morgen oder übermorgen, weil ja eh' alles billiger wird. ...

erlaube ich mir, hier zur/zum aktuellen Finanzkrise/-Crash einfach mal ne neue (und hoffentlich fokussierte Diskussion zu eröffnen ...

kurzfristig hat Manuel m.E. sicher recht
(wir sind von den makroökonomischen Rahmenbedingungen m.E. in einer ähnlichen Lage wie 1929)
der Unterschied sind nur die massiven Liquiditätsspritzen bzw. -infusionen durch FED ("Heli-Ben") und EZB/europ. Regierungen ... diesmal kein Problem, da weder Dollar noch Euro irgendeiner Deckung und damit Deckelung der Geldmenge unterliegen (im Gegensatz zum Goldstandard in der letzten Weltwirtschaftskrise) ...

wollen wir also mal die sich hieraus ergebenden mittelfristigen Szenarien diskutieren icon_cool
(ob bzw. vor allem wie und mit welchen Neben-/Nachwirkungen die derzeitige deflationäre Phase überwunden wird - sei es in 3 oder 4 Monaten oder erst in 3 Jahren) und was uns dann blüht icon_confused
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Clearfix verfasst: 12.11.2008, 21:39
Survival-Freak
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Clearfix

registriert: Apr. 2007
Beiträge: 190

Status: offline
letzter Besuch: 08.01.09
Wie geht es weiter? ...Momentan schmieren die Banken ab (Goldmann Sachs stürzt jetzt gerade ab), Island, Ungarn und Pakistan vor dem Staatsbankrott, die Automobilindustrie im Delirium (General Motors Kursziel=0), die Frachtschifffahrt kommt zum Erliegen.
Für mich machen die staatlichen Rettungspakete den Eindruck das hier Zeit erkauft werden soll um Schlüsselunternehmen über den Tag X hinwegzuretten wenn die Zähler wieder auf Null gestellt werden.
Wie wird es weitergehen? Darüber kann ich nur spekulieren:
Weitere Bankenpleiten, wie schon bei der Kaupthing Bank kann es passieren das Sparer nicht mehr an ihr Geld kommen. Waren verknappen sich aufgrund des Rückgangs des internationalen Schiffverkehrs. Unternehmen gehen unter, Arbeitnehmer verlieren ihren Arbeitsplatz. Imobilienkredite können nicht mehr getilgt werden, Familien verlieren Heim und Haus. Die Unzufriedenen gehen auf die Straße es besteht die Gefahr von Unruhen. Und am Ende Währungsreform?

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Kultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafür ins Gefängnis müssen und nie wieder rauskommen.
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Bonobo verfasst: 12.11.2008, 22:10
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registriert: Feb. 2004
Beiträge: 1129

Status: offline
letzter Besuch: 25.12.08
Ich halte das monetaristische Wirtschaftsmodel für realistisch. Das massive staatliche Eingreifen verlängert das Drama nur. Es wäre vielleicht besser gewesen ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Umso schneller hätte man neu starten können. Keynes hat noch nie wirklich funktioniert.

Ich glaube nicht, dass es zu einer Deflation kommt, den ein bischen gesunkenen Spritpreis und die Autonachlässe halte ich für kein Anzeichen (wo war der Sprit vor einem Jahr). Es wäre ja tröstlich, wenn die Güter billiger werden würden. In einer Rezession kann nämlich auch was ganz Komisches passieren. Gab es in den 70iger schonmal. Stagflation. Es gibt Abschwung, weniger Arbeit, EInkommen und alles wird trotzdem teuerer. Das bedeutet, dass trotz Wirtschaftsabschwung es nicht billiger sondern teuerer wird.
Das ist dann für diejenigen, die kein oder ein schlechtes EInkommen haben sehr schlimm.

Eine guten Nacht, Bonobo
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Manuel verfasst: 13.11.2008, 11:39
Überlebender
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Manuel

registriert: 
Beiträge: 1594

Status: offline
letzter Besuch: 06.01.09
http://www.rnz....urelle_.html

Zitatnach Meinung von Prof. Karl-Heinz Brodbeck ... die größte Wirtschaftskrise seit 1945 ...


.
.
.

ZitatBis Ende 2007 sei die weltweite Geldmenge auf 600 Billionen Dollar angewachsen, obwohl das Welt-Bruttosozialprodukt nur bei 70 Billionen gelegen habe. Durch die Finanzkrise seien bislang lediglich zwei Billionen Dollar "verbrannt" worden, die Luft aus der gigantischen Blase sei also noch nicht heraus.



Allerdings machen mir eher solche Aussagen "Angst":

ZitatEs müsse eine weltweite Kontrolle geschaffen werden und die Finanzmärkte müssten nach klar definierten Regeln arbeiten.


Es ist wieder mal die Frage, wer sich hier von wem vor welchen Karren spannen läßt. Manchmal habe ich das Gefühl, diese ganze Krise wurde mit voller Absicht in die Wege geleitet...

Am Wochenende wissen wir vielleicht mehr.

Jaja, Deflation. Ist so ne Sache. Nach der Euro-Einführung haben wir alle gejammert, dass die Dinge so teuer geworden sind. Jetzt gehen die Preise wieder zurück (auf halbwegs erträgliches Niveau) und alle schreien Deflation. Wahrscheinlich haben wir uns die letzten 5 Jahre wieder alle an die hohen Preise gewöhnt.

Ich sehe die derzeitige Krise eher als eine notwendige Bereinigung an, und man sollte einigen Firmen, die Güter produzieren die keiner kaufen will, auch nicht noch mit Finanzspritzen unterstützen. Was ist denn das für ein Unsinn? -

Welche Szenarien wir zu erwarten haben? - Tja, wenn man das genau wüßte, würde man nicht darüber schreiben, sondern Kasse an der Börse machen, hihi.

Es ist und bleibt alles reine Spekulation, ob von Börsengurus, Wirtschaftsweisen oder von uns.

Gruß,
Manuel

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Die Menschen gehen lieber zu Grunde, als daß sie ihre Gewohnheiten ändern. - Leo Tolstoi
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logicalman verfasst: 14.11.2008, 00:12
Hobby-Survivor
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registriert: Feb. 2006
Beiträge: 77

Status: offline
letzter Besuch: 06.01.09
Bonobo... In einer Rezession kann nämlich auch was ganz Komisches passieren. Gab es in den 70iger schonmal. Stagflation. Es gibt Abschwung, weniger Arbeit, EInkommen und alles wird trotzdem teuerer.


nur diesmal statt "Stag..." vielleicht Depressflation? icon_wink

und - kleiner aber feiner Unterschied - diesmal würde an Anheben der Leitzinsen auf rund 20 % (womit Paul Volcker die Inflation ab 1980 wieder eingedämmt hatte) die Refinanzierung der Staatsschulden in USA und (fast) allen EU-Staaten unbezahlbar machen ...

... was, da Staatsbankrott seit der Einführung des Papiergeldes aus der Mode gekommen ist (außer der Staat ist in Fremdwährung verschuldet wie vor einigen Jahren Argentinien), wohl eher unwahrscheinlich ist icon_biggrin

Bonobo... Das ist dann für diejenigen, die kein oder ein schlechtes EInkommen haben sehr schlimm.

und frustierend ist es vor allem für die, die ihre Ersparnisse in der dahinschmelzenden Währung haben ...
(also auf dem Sparbuch, in Festgeldern, Lebensversicheurngen, Riesterverträgen, usw.)


Manuel... Ich sehe die derzeitige Krise eher als eine notwendige Bereinigung an, ...

die halt, wie du selber sagst
ManuelAllerdings machen mir eher solche Aussagen "Angst":

ZitatEs müsse eine weltweite Kontrolle geschaffen werden und die Finanzmärkte müssten nach klar definierten Regeln arbeiten.


durchaus die eine oder andere "Nebenwirkung" haben könnte icon_confused
z.B. dergestalt, dass autoritäre "Führer" gefragt sind ...

und das US-amerikanische "Geschäftsmodell" der letzten Jahrzehnte:
riesen Handelsbilanzdefizit - bezahlt mit schönen frischgedrucktn Greenbacks - diese werden von den Europäern/Chinesen/Japanern gerne genommen, solange Öl mit Petrodollar bezahlt wird - und die Araber kaufen von den überschüssigen Dollarbündeln dann gleich schöne US-Kriegsanleihen pardon treasury bonds - womit sich der Kreis schließt
ist damit wohl auch am Ende ...

womit sich die Frage stellt, wie die USA auf die neue Situation (Zusammenbruch ihres Hegemonialsystems) reagieren?
ob diese sich noch verstärkt in militärische Abenteuer stürzen??
so in ihrer "Tradition" des Amoklaufs - nur halt ne Nummer größer???



editiert von: logicalman, 14.11.2008, 00:15 Uhr
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Lemurier verfasst: 18.11.2008, 14:27
Anfänger
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registriert: Nov. 2008
Beiträge: 7

Status: offline
letzter Besuch: 19.11.08
Immer wieder höre ich den Begriff "Währungsschnitt" zwecks Schuldentilgung.
Kann das mal jemand - einem Laien - verständlich erklären, was das heißt?

Werden die Schulden gestrichen, das System auf 0 gesetzt?

Würde es sich dann nicht lohnen, selbst schulden zu machen, diese in langlebige Sachgüter (Gold, Zigaretten, etc.) tu tauschen? - Wenn nachher alle Schulden auf Null gesetzt werden, wäre das doch kein Problem!?

Bitte um Erhellung icon_cool

Lemurier.
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Grummel verfasst: 18.11.2008, 19:15
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registriert: Mai. 2006
Beiträge: 271

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letzter Besuch: 03.12.08
Hmmm ... bin mal auf diese Seite hier gestoßen..

http://www.leap...s_a2456.html

Was haltet ihr von dieser Aussage/Quelle? ...
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logicalman verfasst: 19.11.2008, 23:11
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registriert: Feb. 2006
Beiträge: 77

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letzter Besuch: 06.01.09
LemurierImmer wieder höre ich den Begriff "Währungsschnitt" zwecks Schuldentilgung.
Kann das mal jemand - einem Laien - verständlich erklären, was das heißt?

Werden die Schulden gestrichen, das System auf 0 gesetzt?


naja, Beispiele hier in Deutschland hattest Du 1923 und 1948:

1923 wurden einfach 12 Nullen gestrichen ... 1948 konnte jeder 40 RM 1:1 in DM tauschen (ich glaub, später gab es noch mal nen 20er) - und sonst gab es für 100 RM Guthaben 6,50 DM ...

ich würde aber erwarten, daß die Schulden vorher schon (durch Inflationierung der alten Währung) real dem Nullpunkt angenähert werden ... die Guthaben übrigens auch ... und genauso die Löhne/Renten/usw. ...

LemurierWürde es sich dann nicht lohnen, selbst schulden zu machen, diese in langlebige Sachgüter (Gold, Zigaretten, etc.) tu tauschen? - Wenn nachher alle Schulden auf Null gesetzt werden, ...


naja, erst mußt Du die Kredite noch ein paar Jahre bedienen ...
und wenn die Inflation langsam losgaloppiert (also alle Ausgaben um 50 % steigen - Dein Einkommen aber nur um 20 % - und die Bank den Zins von jetzt ca. 5 % auf 25 % hochsetzt): dann mal viel Spaß mit Deinem Kredit icon_cool
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Nachtfalke verfasst: 20.11.2008, 02:25
Überlebender
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Nachtfalke

registriert: Apr. 2005
Beiträge: 641

Status: offline
letzter Besuch: 24.12.08
Bericht zur Lage der Nation

Bitte bis zum Schluss lesen!!! Nette Überraschung!!!

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
.
Nach dem Lesen des Textes auf das Veröffentlichungsdatum unten achten ! icon_wink
.
.



Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in "Die Weltbühne"


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Das Beste hoffen und das Schlimmste befürchten!
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hungry verfasst: 20.11.2008, 09:26
Hobby-Survivor
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registriert: Jul. 2007
Beiträge: 55

Status: offline
letzter Besuch: 03.01.09
Dieses Tucholsky Gedicht ist ja genial, traurig nur das alles was gerade passiert schon mal da war und nichts daraus gelernt wurde. Ob wohl jetzt auch wieder ein bisschen Krieg gemacht wird?
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Clearfix verfasst: 20.11.2008, 19:27
Survival-Freak
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Clearfix

registriert: Apr. 2007
Beiträge: 190

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letzter Besuch: 08.01.09
NachtfalkeBericht zur Lage der Nation

Bitte bis zum Schluss lesen!!! Nette Überraschung!!!

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
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Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in "Die Weltbühne"

Ein schönes Wirtschaftsgedicht das gerade im Internet kursiert aber es hat NICHT! der großartige Schriftsteller Kurt Tucholsky im Jahre 1930 geschrieben, sondern jemand ganz anderes, es war der Wirtschaftswissenschaftler Richard Kerschhofer. Zu lesen gab es das Gedicht in der österreichischen Zeitschrift „Zeitbühne“ . Und Herr Kerschhofer ist quicklebendig, im Gegensatz zu Kurt Tucholsky. Aber wahrscheinlich hätte auch Tucholsky seine Freude an diesem Stück gehabt.

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hungry verfasst: 21.11.2008, 05:34
Hobby-Survivor
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letzter Besuch: 03.01.09
Hoppla, voll drauf reingefallen. Na ja gepasst hättet es trotzdem.
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Nachtfalke verfasst: 23.11.2008, 05:00
Überlebender
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Nachtfalke

registriert: Apr. 2005
Beiträge: 641

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letzter Besuch: 24.12.08
Clearfix...es war der Wirtschaftswissenschaftler Richard Kerschhofer. Zu lesen gab es das Gedicht in der österreichischen Zeitschrift „Zeitbühne“ ...

Dann bin ich dieser Ente auch aufgesessen. Aber schön ist es trotzdem! Clearfix danke für die Info!

Gruß Nachtfalke




editiert von: Nachtfalke, 23.11.2008, 05:47 Uhr

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