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Eigenes Refugium - Gratulation oder Mitleid???

Bigfoot verfasst: 18.08.2007, 14:13
Freizeit-Survivor
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Beiträge: 26

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letzter Besuch: 20.04.08
Ähhhh........

habt Ihr eigentlich noch alle Gurken im Glas ???? icon_biggrin icon_biggrin icon_biggrin

Da lässt die Dagmar uns alle an Ihrer Freude teilhaben, möchte evtl. sogar den einen oder anderen Tip, beschreibt uns Haus und Grundstück im Detail .... und manche von uns haben nichts dümmeres zu tun, ihr von einer gesamtsowjetischen Großoffensive ala´ "Vaterländischer Krieg" zu weissagen ??

Also, wenn das Eure einzigsten Visonen für den Crash sind ..........

@Dagmar:
Klasse, da hast Du ja jetzt jede Menge zu tun; an Ideen mangelt es Dir ja nicht, wie Deine Postings beweisen, lass die Dein Vorhaben nicht versauern, und halt uns auf dem Laufenden, ich drück´ Dir ganz feste die Daumen !! Was hättest Du denn so eine Stunde Fahrzeit von Stuttgart entfernt für ein ähnliches Objekt zahlen müssen ?? Das Doppelte, das Dreifache ?? Zur Zeit schiessen bei uns die Reiterhöfe nur so aus dem Boden. Jeder der denkt er hätte Ahnung und zieht einen Reiterhof auf, und denkt das Geld fliegt ihm nur so in die Tasche. Deswegen sind solche Objekte auch bei uns zwischen Stuttgart und Bodensee ganz schön teuer.

Tschö
Bigfoot
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Tyr verfasst: 18.08.2007, 18:48
Hobby-Survivor
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Beiträge: 60

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letzter Besuch: 20.04.08
Zitat
Sag mal kannst Du zu einem ernsten Thema auch ernst antworten oder ist das zuviel verlangt?
Wenn russ. Militärs sagen, sie rechnen in 10 - 15 Jahren mit einem Krieg, dann ist das ernstzunehmen und nicht durch dumm-dämliche Komemntare zu beantworten. Halt Dich lieber ganz raus aus dem Thema, wenn Du nichts zu sagen hast!


Es ist in der Tat so, dass gerade in den ehemaligen Bastionen des Komunismus und der Arbeiterparadiese jetzt eine radikale Form des Raubtierkapitalismusses herrscht.

Es gibt wenige Länder in dennen der Unterschied zwischen Arm und Reich derart extrem ist wie heute in Russland und China.

Zitat
Als ob die überall bombadieren würden.
Eine Landeroberung ist NUR mit Bodentruppen möglich und die gehen dort lang, wo sie am schnellsten anch Westen kommen - also über die Neuen Bundesländer.


Ich wohne hier ungefähr 10 Minuten Fussweg von einem ehemaligen Natobunker entfehrnt in dem Treibstoff und Brandmunition für Panzer gelagert wurde.

Ich befinde mich jedoch in der Norddeutschen Tiefebene in den alten Bundesländern.
Die große Panzerschlacht falls der Kalte- zum Heißenkrieg werden sollte wurde für dieses Gebiet angenommen.
In der Geschichte der modernen Kriegsführung haben immer die Panzerverbände und anderen motorisierten Einheiten die Sturmspitzen gebildet. Diese könne am eheste ihre Vorteile im Flachland ausspielen.
In dem neuen und bergigen Bundesland Sachsen wäre man vor den angreifenden Russen wohl noch eher gefeit als hier im alten Bundesland Niedersachsen.

Zitat
Zitat
Zitat Nochwas zu den "Russen":

Die russische Armee ist in einem desolaten Zustand, was Ausbildung, Material und Stand der Technik angeht.


Da bist Du auf dem Stand von "vorgestern" - die russ. Armee ist heute bei weitem die Stärkste in Europa.
Außerdem ist das ganze Material des Kalten Krieges keiensfalls zerstört worden, sondern nur östlich des Urals verlagert worden.

Und kein Land der Welt hat 50 Jahre so gerüstet wie gerade die Sowjetunion
Warum wohl?


Ich fürchte ds ist keien Frage von entweder oder.
Der Zustand der russischen Armee ist ziemlich ambivalent.
Das Hauptzugpferd der russischen Panzer ist hauptsächlich immernoch der T-72, der deutlich in die Jahre gekommen ist. Sie haben aber bereits einige Einheiten der T-9X Serien aufgestellt. Diese Modelle mit Aktivpanzerung sind sehr bemerkenswert sie sind z.B. die einzigen welche nicht mit der Panzerfaust3 der Bundeswehr "geknackt" werden können.
Die primäre Infanteriewaffe der russischen Truppen ist immer noch noch das AK-47 und das AK-74. Recht soliede Gewehre aber auch nicht mehr UpToday.
Anderrerseits schwebt die Frage im Raum wieso die Russen sowohl bei dem Unglück der Kursk als auch bei der Geiselnahme in dem Moskauer Theater niemlas Ausländer an den Ort des geschehens gelassen wurde.
Heute weiss man das sie an diesen Stellen jeweils Neunetwicklungen getestet/eingesetzt haben.
Das Gas in dem Theater war eine neue Form von Gas gegen das noch kein Gegenmittel existierte deshalb konnten sie auch keine Information über das Gas zum Zwecke des Gegenmittels geben.
Die Kursk hat eine neue Form des Hochgeschwindigkeitstorpedos getestet der sich mit Raketengeschwindigkeit durch das Wasser bewegen kann.
Da brauchte man keine fremden Augen.

Russische Militärhochtechnologie existiert jedoch ist sie noch nicht sehr weit in der Truppe verbreitet.

Zitat
Momentan steigt deutlich die Wahrscheinlichkeit eines neuen Krieges (Putin schickt gerade wieder seine Langstreckenbomber routinemäßig in die Luft, russ. Generäle rechnen mit einem Krieg gegen den Westen in spätestens 10 - 15 Jahren


Nun gut man sollte das nicht auf die ganz leichte Schulter nehmen jedoch hat Chrustschow auch bereits Westdeutschland England und auch China mit dem nuklearen Holocuast gedroht.
Passiert ist nie was.
Mao Tse Tung war kurz vor seinem Tod noch fest davon überzeugt das es einen Russisch- Chinesischenkrieg, noch vor dem Ende der 80ziger Jahre, geben wird.

Die Konsumlust der reichen Russen ist vielleicht sogar ein deutscher Vorteil. Wir kaufen dennen unter anderem ihr Gas ab. Wieso sollten die das Land angreifen das sie so gut bezahlt.

Da Mao schon lange Zeit Tod ist macht mir die Shanghaier Konferenz schon etwas sorgen. Das gemeinsame Russisch- Chinesichemanöver das offziell als Antiterrorübung deklarriert war war eindeutig eine Machtdemonstration.
Das welches sie davor gemeinsam durchgeführt haben und eine marine Landeoperation beinhaltete zeigte auch nach Taiwan und nicht auf Terroristen.

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Dagmar verfasst: 18.08.2007, 21:57
Survival-Freak
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letzter Besuch: 07.11.08
Hallo,

ich denke jeder von uns bereitet sich auf den Crash vor, den er selbst am wahrscheinlichsten erwartet und das mit den Mitteln die ihm am sinnvollsten erscheint. Dazu noch die persönlichen Wertevorstellungen und dann kommt irgendein Ergebnis raus. So habe ich in einem anderen Forum jemanden erlebt, der als es zu den Milchpreiserhöhungen kam, sofort geglaubt hat, daß diese "massiven" Erhöhungen nun der Beginn des Crashs darstellt und seine Ersparnisse dazu verwenden wollte, sich Nahrungs- und Lebensmittel als Vorrat zu kaufen. War eben die persönliche Entscheidung, jetzt einige Zeit später merkt er vielleicht, daß die Ausgabe des Ersparten momentan noch zu früh war.

Wer Angst vor einem Finanzcrash hat, besorgt sich Bargeld oder Gold, wer Angst vor einem Angriff der Russen hat, baut einen Bunker soweit westlich als möglich oder besorgt sich leichtes Gepäck und eventuell ein Fluchtfahzeug. Dieses kann dann von einem Fahrrad bis zum Hägglunds Kettenfahrzeug gehen. Jeder so wie er meint wie er sich und die Familie am besten schützen kann.

Ich persönlich habe mit einer guten Survival Ausrüstung angefangen, die ich tragen kann (Kleidung, Rucksack, etc.) Dann habe ich ein sehr gutes Fluchtfahrzeug gebaut, mit dem ich dann zusätzlich auch noch (wenn Zeit ist) Urlaub machen kann. Und jetzt fehlte "zu meinem Glück" einfach noch ein Refugium. Dieses deshalb da ich persönlich glaube, daß ein Crash eher aus der Globalisierung, Wirtschafts- Peak Oil und Klimakatastrophenecke kommt.

Und da habe ich für mich entschieden, daß ein eigener Hof die beste Vorsorge sein wird. Kann sich aber vielleicht in XX Jahren als Fehler herausstellen oder aber auch als die einzig wahre und richtige Entscheidung. Wer weiß das schon. Ich auf jeden Fall nicht. Da halte ich es eher mit Sokrates dem man den Spruch zuschreibt (sinngemäß): "Ich weiß daß ich nichts weiß". Treffe also städig Entscheidungen mit dem vollen Bewußstein vielleicht auch mal falsch zu liegen.

Zurück zum Hof. So einen Hof hätte ich hier im Umkreis von 50-150 Km um Stuttgart nur mit sehr viel Glück (und dann trotzdem teurer) überhaupt gefunden. Aber ich habe wirklich regelmäßig die gängigen Immo-Portale durchgeschaut und es war nichts dabei. Ich kann euch verraten, daß ich (ohne Makler, Notar, etc. etc.) für das Grundstück (27.000m²) und den Hof insgesamt 31.000 Euro gezahlt habe. Vielleicht nicht das günstigste Angebot, aber ich habe mir in den letzten Monaten sehr viele Angebote vor Ort angeguckt, bin Tausende von KM gefahren (kenne mich langsam in Thüringen und Sachsen besser aus als in Ba-Wü icon_lol , es wurde versucht mich zu linken, Angebote entsprachen überhaupt nicht den Beschreibungen, etc. etc. Und meine jetzige Entscheidung scheint bisher gut und richtig gewesen zu sein.

Nochmals Danke für den guten, netten und hilfreichen Zuspruch und wie schon gesagt, jeder Tipp und Hinweis ist sehr wichtig für mich.


Dagmar icon_rolleyes
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Zwergnase verfasst: 19.08.2007, 11:00
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letzter Besuch: 02.11.08
naja 31T ¤ sind für 27.000m² mit Haus nicht besonders viel, und wenn es dir gefält warum nicht!
Bin auch auf der suche nach einem Hof, der sollte aber in Schweden sein. Hab zwar schon den einen oder anderen gesehen
aber noch habe ich nicht das Geld zusammen (muss noch meine
Firma abbezahlen bin aber noch dieses Jahr damit durch)


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Als erste zivilisierte Nation haben wir ein Waffenregistrieungsgesetz. Unsere Straßen werden dadurch sicherer werden; unsere Polizei wird effizenter und die Welt wird unserem Beispiel in die Zukunft folgen! Adolf Hitler Reichsparteitag am 15.09.1935
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Tawa verfasst: 19.08.2007, 11:21
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letzter Besuch: 18.11.08
Servus,

auch ich kann Dagmar nur herzlich gratulieren und ihrer Entscheidung zustimmen. Jeder muß letztenendes selber mit den eigenen Entscheidungen leben und diese tragen.

Grundeigentum bindet und verpflichtet - auch wir setzten ursprünglich auf Flexibilität in allen Bereichen. Dennoch entschieden wir uns letzten Endes für einen eigenen Hof - aus Kostengründen ebenfalls in den neuen Bundesländern. Seit 1.8.07 bewohnen wir diesen nun auch fest.

Bei Dagmar kommt hinzu, daß sie ihre Flexibilität beibehält. Ihr Hof dient als einzelner Baustein in einer Reihe von Sicherungsmaßnahmen, welche einander ergänzen - jedoch in keinster Weise bedingen. Und... sollte dieser Kauf sich in der Zukunft als Fehlentscheidung herausstellen, tut es zwar weh - doch umbringen wird es sie nicht. Unser Hof war ein klein wenig teurer - hat dafür aber auch deutlich weniger Grund drumherum.

Wir leben mit und auf dem Hof - sind darum bemüht, diesen nach bestem Wissen zu erhalten und zu sichern (auch in juristischer Hinsicht) - und richten unser Leben dennoch nicht ausschließlich auf die neue Seßhaftigkeit aus. Bausteine lassen sich vielfältig umstellen und variieren.

Viele Grüße
Tawa

P.S. Die Kamera-Lösung von Dagmar ist vielversprechend. Auch wir experimentieren gerade mit einer nachtsichttauglichen Kamera-Installation und bewegungsbedingender Software. Allerdings dürfte die eingesetzte Preis-Qualitätsstufe deutlich unter der Anlage von Dagmar liegen.
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Grummel verfasst: 19.08.2007, 12:44
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TawaServus,



Wir leben mit und auf dem Hof - sind darum bemüht, diesen nach bestem Wissen zu erhalten und zu sichern (auch in juristischer Hinsicht) - und richten unser Leben dennoch nicht ausschließlich auf die neue Seßhaftigkeit aus. Bausteine lassen sich vielfältig umstellen und variieren.



Hmm .. Bei der Diskussion ums Refugium kann ich gerade garnicht mitreden ... (auch wenn ich da so meine Träumereien hab)

Aber Sprüche wie "Eigentum verpflichtet" oder andeutungen "Juristischer Hinsicht" beunruigen mich schon ein bischen.
Gerade Juristische Geschichten .. da hab ich öfters Gedanken wie "Recht ist nicht = Gerechtigkeit" oder das Gefühl das da Willkürlich irgendwelche Paragraphen ausgelegt werden.

Nun frag ich mich natürlich in welchem Ausmaß sich solche Belastungen bewegen und was angesagt ist um sich gegenüber solcher "immateriellen Bedrohungen" abzusichern?!?
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Tawa verfasst: 19.08.2007, 13:50
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Hallo Grummel icon_smile ,

"Eigentum verpflichtet" steht in dem Zusammenhang, daß man landläufig an den Ort gebunden ist bzgl. Lebensmittelpunkt, Arbeitsplatz, etc. Daher ja auch mein Hinweis, daß man dies nicht unbedingt so praktizieren muß. Bspw. bleibt Dagmars Lebensmittelpunkt wohl Stuttgart, solange uns nicht der Himmel auf den Kopf fällt.

Tja, und "in juristischer Hinsicht absichern" ist ein komplexes Thema. Wie Du dich vielleicht noch erinnern wirst, gab es bei den Tawas im Bereich finanzieller Flexibilität einmal einige Verwirrungen. Der Hof und alle getätigten und künftig zu tätigenden Leistungen rund um den Hof sind jedoch grundsätzlich und tatsächlich bezahlt. Es gilt allerdings, das Objekt meinen Kindern erbrechtlich und mir wohnrechtmäßig so zu sichern, daß da niemand dran rütteln kann. Ferner existiert ein weiteres Objekt in Oberbayern, welches meinen Kindern für den Fall der Fälle gesichert werden soll. Um alles weitestgehend sicher hinzubekommen, sind unter den gegebenen Voraussetzungen (Details sind hier an der Stelle unwichtig) viele Gespräche, Anwalts- und Notarbesuche nötig.

Hoffe, ich habe Deine Fragen und Bedenken halbwegs beantworten bzw. ausräumen können, ohne hier allzuviel delikate Details zu verraten.

Lieben Gruß
Tawa
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Grummel verfasst: 19.08.2007, 14:16
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Kay .. das versteh ich^^

Wie sieht es denn da mit öhm .. "Bodensteuer?" etc. aus?
(glaub das heist so)
Soweit ich weiß sind da einige Leistungen fällig -sprich Steuern- die man bezahlen muss auch ohne das man irgend eine Form von "Profit" macht^^

in welcher Größenordnung spielt sich denn das ab?



Meine Träumereien/Utopia gehen in die Richtung einer großen "WG". Eventuell ein Verein? ... also auf jedenfall ein Gemeinschaftsprojekt. (Prinzip der geteilte Lasten?)

Sollte dann so laufen das man weit ab vom Schuss ne Rückzugsmöglichkeit hat die man je nach Lage bewohnen/vermieten oder sonst wie nutzen kann und das am besten eingebettet in ne gute Gemeinschaft.

Nja .. wie gesagt .. das liegt noch weit in der Zukunft ... *geradenochStudibin*



editiert von: Grummel, 19.08.2007, 17:14 Uhr
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Tawa verfasst: 19.08.2007, 17:53
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letzter Besuch: 18.11.08
Hi,

bzgl. Bodensteuern (oder wie die heißen, wenn Du reinen Boden - Wiese, Acker, Wald - meinst) kann ich derzeit nichts sagen. Für unser Anwesen hier zahlen wir - ohne jetzt im schlauen Ordner nachzuschauen - grob knapp über 600,-. Darin enthalten sind knapp 4.000 qm Gesamtgrund, gesplittet in Wiese, Hofstelle sowie die Bebauung mit Scheune, Kuhstall und Schweineställe. Das Wohnhaus selbst ist noch als Mietshaus beim Finanzamt registriert - daher der augenblicklich noch recht hohe Grundsteuerbetrag.

Für wann planst Du, Dich nach einer Rückzugsmöglichkeit umzusehen?

LG
Tawa
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Grummel verfasst: 19.08.2007, 19:22
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In welchem Zeitraum wird denn das fällig?

Richtig geplant habe ich das noch nicht, wie denn auch^^

Kommen tut das erst wenn ich Geld verdiene... also erst Diplarbeit fertig, dann den Dr. ... und dann hoffentlich nen Job und die benötigte Kohle.

Ich schätze das benötigt noch so 5 Jahre ^^ alles davor schätze ich als nen bisle Utopisch ein ^^
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E-Techniker verfasst: 20.08.2007, 14:59
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letzter Besuch: 19.04.08
PaulMit so einem Objekt kommt man wieder in die ganze Spirale des Konsums hinein. Objektsicherung, Grundsteuer, Abfall-Gebühren, Reparaturen, Material, Maschinen, Geräte. Dafür brauchst du Benzin, Diesel, Strom. Ade freies Selbstversorger-Leben.
[..]
Wahre Freiheit ist meiner Ansicht nach nur im herunterschrauben persönlicher Bedürfnisse zu finden. Für mich ist nicht derjenige am erfolgreichsten der am meisten besitzt, sondern der, der am wenigsten braucht um glücklich zu sein. Dies setzt aber wahre Freiheit im Geiste voraus. Innerlich habe ich mich schon lange von jeglichem Besitz losgesagt. Seit dieser Zeit lebe ich von Tag zu Tag angstfreier. Was man nicht hat, kann einem nicht weggenommen werden. Außerdem sollte man dieses naturfeindliche und entwürdigende System nicht stützen. Genau das muß man aber mit einem Hauskauf tun, denn schließlich muß man es erst einmal abzahlen und hat danach einen Haufen Kosten und Ärger.

Auch wenn Du damit nicht ganz unrecht hast, frage ich mich doch, wie man ein einfaches Leben als Selbstversorger leben kann ohne zumindest ein eigenes, schuldenfreies Häuschen mit etwas Garten zu haben, es kann ja alt, klein und entsprechend billig sein.

Sich einfach nen Wohnwagen oder ne Hütte in die Pampa zu stellen und dort zu leben geht ja hierzulande nun mal nicht. Ohne Eigentum zahlt man ein Leben lang Miete, in der die Kosten für Steuer, Müllabfuhr, Modernisierungen ebenfalls enthalten sind. Als Eigentümer hat man in vielen Fällen Einsparmöglichkeiten, z. B. das Haus nicht auf die gängigen Luxus-Standards zu modernisieren, Schönheitsreperaturen bleiben zu lassen oder selbst zu machen, weniger und mit Holz zu heizen, Garten- und handwerkliche Arbeiten selbst zu machen usw. Als Mieter dagegen werden Kosten für Modernisierungen, Zentralheizung, Hausmeister, Gartenpflege, Putzfrau einfach auf die Miete umgelegt ohne dass man etwas dagegen machen kann. Es wird aber immer schwieriger, ausreichend bezahlte Arbeit zu finden, um sich solchen Luxus leisten zu können.

FragenderAlles schön und gut - nur die gegend ist wohl eine der ungünstigsten die man sich hätte aussuchen können.

Momentan steigt deutlich die Wahrscheinlichkeit eines neuen Krieges (Putin schickt gerade wieder seine Langstreckenbomber routinemäßig in die Luft, russ. Generäle rechnen mit einem Krieg gegen den Westen in spätestens 10 - 15 Jahren

Was ist denn die Alternative, welche Gegend ist sicher, wie sind dort die Preise? In Südbayern oder BW müßte man schon Millionär sein, um sich einen solchen Hof leisten zu können. Falls die Russen wirklich kommen, müssen die zwar zuerst durch die neuen Bundesländer durch, aber es ist doch fraglich ob sie dort ausgerechnet abgelegene alte Bauernhöfe besetzen oder zerstören werden.

GrummelWie sieht es denn da mit öhm .. "Bodensteuer?" etc. aus?
(glaub das heist so)
Soweit ich weiß sind da einige Leistungen fällig -sprich Steuern- die man bezahlen muss auch ohne das man irgend eine Form von "Profit" macht^^

in welcher Größenordnung spielt sich denn das ab?

Grundsteuer hängt vom Wert des Grundstücks und vom Hebesatz der Gemeinde ab. Das ist eigentlich nicht so tragisch, mehr als ein paar Hundert Euro im Jahr wird das so schnell nicht. Wasser, Abwasser und Müllabfuhr sind in der Regel teurer, und schlimm wirds wenn man sich an Kosten für Straßen- oder Kanalbau oder -sanierung beteiligen muss, da können dann schlimmstenfalls einige Zehntausend Euro auf einmal fällig werden. Je ärmer die Region und je abgelegener das Anwesen, umso unwahrscheinlicher trifft einen sowas.

MfG
Thomas
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bergmensch verfasst: 20.08.2007, 16:13
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Status: offline
letzter Besuch: 20.11.08
E-Techniker...Was ist denn die Alternative, welche Gegend ist sicher, wie sind dort die Preise?


Genau so sehe ich das auch. Fragender hat IMHO etwas übrreizt auf meine flapsigen Anmerkungen reagiert, aber wenn man mal ein paar Jahrzehnte Leben(serfahrung) auf dem Buckel hat, dann kommt so manche Bedrohung und geht auch wieder. Politik ist grundsätzlich ein Geschäft mit der Angst (siehe Schäuble, siehe G.W.Bush mit Saddams Massenvernichtungswaffen und und und). Politische Gruppen schürne Ängste, um Ziele durchzusetzen. Diese Ziele, dienen (leider) meist vor allem schlicht der persönlichen Bereicherung, dann dem Machterhalt (= Sicherung des ergatterten Reichtums) mit allen verfügbaren Mitteln (Überwachungsapparat, Unterdrückung andersdenkender usw.). Das geht auf der erde schon seit Jahrtausenden so und wird sich so schnell nicht ändern. Um auf die Eignung ostdeutscher Regionen als "Refugiumsstandort" zurückzukommen: das Gehabe russischer Altgeneräle schürt Ängste, die Wirkung erstreckt sich bis hierher ins Forum. So ist das nun mal. Niemand weiss, ob in 10-15 Jahren "der Russe" kommt. Aus reiner Mordlust werden sie nicht losziehen. Westeuropa ist, wie von Tyr auch schon beschrieben wurde, ein sehr guter Kunde Russlands. Das Geld, das die Russen nun für Rüstung "übrig" haben, stammt aus dem Öl- und Gasgeschäft mit dem Westen und mit China. Niemand beisst die Hand, die ihn füttert...
Meine "Weltvorhersage" für die nächsten Jahrzehnte ist die: Russland bzw. der Ostblock hat den tiefsten Niedergang bereits durchschritten und rappelt sich infrastrukturell und kulturell so langsam wieder auf (langfristig "positiv" für die Welt). Den USA steht der absolute Tiefpunkt noch bevor: politisch verrottet, gesellschaftlich extrem gespalten (X Superreiche, aber beim Katrina-Desaster in New Orleans unfähig, einer mittelgroßen Stadt auch nur annähernd zu helfen). Als kleines Brüderchen der USA entwickeln sich die britischen Inseln ähnlich (beim letzten Hochwasser vor wenigen Wochen in GB verteilten dt. Hilfsorganisationen Kleiderspenden und Trinkwasser in GB!!! - der eigene Staat war unfähig dazu). Die USA/GB sind aus meiner Sicht ein Sorgenkind, auf das man aufpassen muss. Vollkommen unkalkulierbar dagegen China und Indien. Giganten, die versuchen aufzustehen. Wenn sie wieder fallen, wird alles wackeln. China hat z.B. in einigen Jahren 300 Mio. pflegebedürftige Alte, kein Renten- und Gesundheitssystem, die jungen Menschen gehen aus (Folge der 1-Kind-Politik). Das Gespenst "islamistischer Terror" halte ich im übrigen für ein hausgemachtes der westlichen Welt (wer Waffen und Truppen in arab. Länder liefert und durch Geheimdienste polit. Strukturen nach belieben (de-)stabilisiert, braucht sich nicht wundern, wenn Chaos entsteht). Wie in der Physik: es ist einfacher Chaos anzurichten, als Ordnung zu schaffen.

Insofern ist es m.E. völlig egal, wo man sein "Gütle" bzw. Refugium plant. Schiefgehen kann es überall. Am besten wäre natürlich, global verteilt, Refugien zu besitzen: Südamerika, Neuseeland, Afrika, Asien, Europa, Nordamerika...Mit dem richtigen Riecher für heraufziehende Krisen, könnte man sich dann ggf. rechtzeitig absetzen.

ZitatIn Südbayern oder BW müßte man schon Millionär sein, um sich einen solchen Hof leisten zu können.


Nönö. icon_smile Geht auch als Normalverdiener. Gut, direkt in den Speckgürteln von München oder Stuttgart oder in den Top-Wohngegenden an diversen Seen nicht gerade. Aber es gibt genügend strukturschwache dünnbesiedelte Regionen im Süden und Westen: Pfalz zw. Kaiserslautern und Idar-Oberstein (Bauland voll erschlossen im Neubaugebiet 50¤/qm), Franken zw. Feuchtwangen und Nürnberg (Gewerbeflächen mit Wohnrecht 10¤/qm). Schwäbische Alb zw. Ulm und Biberach (Bauland voll erschlossen Ortsrand 75¤/qm). Und wenn man es richtig anstellt, gibt es üppige Zuschüsse.

Im Osten ist es natürlich eine Größenordnung günstiger. Mir schwebt ein "Ausweichquartier" in McPomm vor, da gibts im Raum Rostock Gewerbeflächen erschlossen ab 3¤/qm. Wichtig wäre mir "erschlossen", damit ich bei Strom, Wasser, DSL keine Überraschungen erlebe. Mein Favorit ist die Insel Usedom, dort ein Grundstück am Wasser. In Friedenszeiten als Ferienhaus vermietbar und in Notzeiten stünde einem auch noch der "Seeweg" offen (entsprechende Ausstattung vorausgesetzt). Aber hier ziehen die Preise gerade steil an.

Grüsse

bm
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E-Techniker verfasst: 20.08.2007, 17:08
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letzter Besuch: 19.04.08
bergmensch
ZitatIn Südbayern oder BW müßte man schon Millionär sein, um sich einen solchen Hof leisten zu können.

Nönö. icon_smile Geht auch als Normalverdiener. Gut, direkt in den Speckgürteln von München oder Stuttgart oder in den Top-Wohngegenden an diversen Seen nicht gerade. Aber es gibt genügend strukturschwache dünnbesiedelte Regionen im Süden und Westen: Pfalz zw. Kaiserslautern und Idar-Oberstein (Bauland voll erschlossen im Neubaugebiet 50¤/qm), Franken zw. Feuchtwangen und Nürnberg (Gewerbeflächen mit Wohnrecht 10¤/qm). Schwäbische Alb zw. Ulm und Biberach (Bauland voll erschlossen Ortsrand 75¤/qm). Und wenn man es richtig anstellt, gibt es üppige Zuschüsse.

Moooment, ich sprach von einem Hof, nicht von einem Häuschen icon_wink

Ich habe für meine alte DHH in der Nähe von Augsburg etwa 90.000 EUR gezahlt, etwas über 100 EUR/qm incl. Haus. Das ist freilich noch bezahlbar und für die Region relativ wenig, aber es ist immerhin dreimal soviel wie Dagmar gezahlt hat. Und: ich habe nur die halbe Wohnfläche, sowie, was tragischer ist, nur ein Hundertstel der Gartenfläche, für Selbstversorgung keinesfalls ausreichend.

Mein Ziel wäre ein Hof mit einigen ha Land drumrum, und das ist in der Region leider aussichtlos. Erstens wird fast nichts verkauft, und wenn dann kostets eben entsprechend. Die Million bezog sich aufs Oberland, in Schwaben kann man vielleicht mit einer halben hinkommen, aber auch das ist für mich nicht bezahlbar. Zumindest nicht ohne entsprechenden Kredit, was für mich bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage aber nicht in Frage kommt. Insofern bleibt nichts anderes, als sich in billigeren Regionen umzusehen. Es müssen nicht unbedingt die neuen Länder sein, in Franken, in der Oberpfalz oder im Bayerischen Wald sind die Preise teils auch günstig. Das Problem ist nur: da gibts genausowenig Arbeit wie in den neuen Ländern, und beim erwarteten Krieg sollen die Gebiete auch unsicher sein.

MfG
Thomas
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Nachtfalke verfasst: 21.08.2007, 02:41
Überlebender
Überlebender
Nachtfalke

registriert: Apr. 2005
Beiträge: 609

Status: offline
letzter Besuch: 20.11.08
Herzlichen Glückwunsch Dagmar! Ach das wird schon alles, man wächst mit den Aufgaben. Manchmal muss man einfach ins kalte Wasser springen und es versuch, und meistens klappen solche Dinge. Zumindest wenn man sich nicht ganz von seinen Träumen hat „vernebeln“ lassen sondern dabei auch noch seinen Verstand benutz hat. Und ich glaube dass hast du!!! icon_smile


chamenosAber lass ein paar "Opferanoden" im Haus (nen DVD-Player, eine kleine Stahlkassette mit um die 100¤ und ähnlichen Kram).
Gute Idee, defekte Hifi Geräte als Köder hat wohl jeder noch rum stehen. Andernfalls gibt es viele Leute die froh sind ihren Elektroschrott los zu werden!
Und es gibt einem sicherlich ein schadenfrohes Gefühl wenn der Einbrecher seine defekte Ware verscherbeln will. icon_evil

Gruß
Nachtfalke


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Das Beste hoffen und das Schlimmste befürchten!
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hungry verfasst: 24.08.2007, 20:15
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letzter Besuch: 21.11.08
Werner geh mal in den Keller ich glaub die Russen sind da!! icon_biggrin
Ne aber mal im ernst ich glaub auch wir sind als Gaskunden und Nobelkarossenbauer wertvoller für Rußland, als ein rauchender Schrotthaufen formerly known as BRD

@bergmensch
auf Usedom waren wir gerade und beim Spazierengehen sind wir bei Bansin auf eine stillgelegte Ferienanlage gestoßen. Idyllisch im Wald gelegen und nur durch die Dünen vom Strand getrennnt. Solltest dir vielleicht schnappen. Nur diese latente Wessi-feindlichkeit in der Gegend nervt.


Um zurück zum Anfagsthema zu kommen:
Gratulation, ABER muss man halt abwägen wass einem wichtiger ist groß, gleich bezahlt und weit weg. Oder standortnah, kleiner und längere Finazierung. Weil wenn man so überlegt im ersten Fall monatlich 150-300 Euro zusätzliche Benzinkosten um hinzukommen + 400-600 Euro Miete, da könnt man schon einiges abbezahlen.
Na ja was man da machen soll hängt wohl davon ab wie bald man den Crash erwartet.

gruß
hungry
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