habe gestern beim Notar den Kaufvertrag für mein zukünftiges Refugium unterschrieben. Dauert jetzt aber wohl noch zwischen 3 und 6 Monaten bis zur Grundbucheintragung, deshalb kann ich mich jetzt erst zu 99% freuen, eine kleine Restunsicherheit bleibt. Es müssen anscheinend noch eine Unzahl von Behörden ihre Zustimmung geben, hoffentlich nur noch Formsache.
Kurz zum Hof.
Ist ein ganz kleiner Bauernhof. Ein Wohngebäude, EG, OG und DG. Zusammen wohl ca. 150m² zukünftige Wohnfläche. Im Moment nicht bewohnbar, da eigentlich Rohbauzustand. Dazu eine Scheune, ca. 60m² und Stallungen so ca. 70m². Ein kleiner Gewölbekeller so ca. 15m². Die Gebäude liegen ziemlich mittig auf dem Grundstück, dieses hat so ca. 27.000m². Ein Brunnen ist schon vorhanden. Insgesamt drei direkte Nachbarn so jeweils zwischen 150 und 300 m entfernt. Alles Acker und Grünland, großteils derzeit verpachtet. Aber zum Anfang habe ich so ca. 6000m² direkt zur Verfügung. Die anderen Flächen kommen dann in einigen Jahren dann dazu, wenn der Pachtvertrag mit der Agrargeossenschaft ausläuft. Bodenpunkte so zwischen 35 und 70, Getreide und Mais wurden dieses Jahr teilweise direkt dort angebaut.
Ist sehr ländlich, andererseits auf der nächsten Bundesstraße dann doch nur ca. 30 km bis Dresden.
Ist natürlich nicht ganz mein Traum-Refugium (kleine alte Burg mit Wassergraben, 10 Hektar Land, eigene Quelle die einen starken Bachlauf ernährt, der "Wasserstrom" erzeugt, einen Teich - so ca. 2000qm, 2 Hektar alten Baumbestand, natürlich Mischwald, Mittelgebirgsraum gelegen, Sturm und Hochwassersicher, etc. etc.)Und Kaufkosten dafür maximal 10.000 Euro
Aber da ich keine Lust hatte auf den Traumhof zu warten, habe ich eben früher zugeschlagen, erfüllt doch weitestgehend meine Anforderungen.
Also jetzt könnt ihr mir entweder gratulieren oder mich bemitleiden. Weil jetzt weiß ich wo ich mich viele Wochenenden und auch im Urlaub aufhalten werden. Und daß ich kein Geld mehr übrig haben werde für irgendwelchen Survival-Luxus.
Kostenmäßig durfte sich das vermutlich halbwegs in Grenzen gehalten haben? Nun geht die Renovierung los. Vermutlich erstmal ne "Entbuschung" rund ums Haus und dann Dach und Fenster neu, Fußböden und Heizmöglichkeit. Wenn Du noch nicht permanent dort wohnen wirst, würde ich drüber nachdenken, alle Fenster und Türen so früh wie möglich vandalensicher zu vergittern und "Reichtumsanzeiger" (Satschüssel, Solarkollektoren) möglichst uneinsehbar zu montieren. Bekannte von mir fuhren recht gut damit, bei einem ähnlichen Projekt einen "Baustellencontainer" aus Stahlblech als Geräte und Werkzeuglager in der Scheune zu haben. Die sind recht gut gegen Aufbruchsversuche geschützt, denn mit neigeirigen Besuchern muss man immer rechnen, sobald ein bisher leeres Objekt den Besitzer gewechselt hat und Bauaktivitäten sichtbar werden.
Viel Erfolg!
bergmensch
Anonymous
verfasst: 17.08.2007, 12:25
unregistrierter Benutzer
Hi Dagmar,
auch herzlichen Glückwunsch von mir!
Meine Eltern haben damals Ähnliches gemacht, von der Stadt ins Land - 2000m² Grundfläche und
ein Blockhaus darauf. aber schon unterkellert. ist eine recht brauchbare Hütte (nö, eh großes
Haus) geworden. das Dumme an Blockhäusern ist, das Sie immer wieder zusammensacken da das Holz
noch arbeitet, das man jede Kleinigkeit durch alle Wände hört und wo man hinsieht nur Holz ist
und das deprimiert. naja. und Licht fressen tuts auch
wünsch Dir alles Gute bei Deinem Projekt, Wir halten Dir die Daumen, das wird schon...
hallo dagmar
glückwunsch zur neuerwerbung. du willst nicht dauerhaft dort wohnen, oder? wie willst du dich dann vor "einkaufstouren" schützen? bei uns im baugebiet werden beinahe wöchentlich ganze rohbauten ausgeräumt und das trotz dichter bebauung. wie willst du dich da gegen schützen? ich würd als eine der ersten arbeiten obstbäume setzen da diese ja einige jahre brauchen um erntereif zu werden. danach würde ich mir gedanken über ein sicherungskonzept, alarmierung machen. sonst verwechselt irgendwann mal einer deinen hof mit einem baumarkt.
wünsch dir viel erfolg
wolpi
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Wir sorgen vor um zu leben, und leben nicht um vorsorge zu treffen...
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Anonymous
verfasst: 17.08.2007, 12:44
unregistrierter Benutzer
achja, bevor ichs vergiss -
gerade wurde der Balkon fertiggestellt, auf den ich 10 Jahre meines Lebens gewartet habe. und das
kurz vor meinem Umzug - - Bullshit
erst einmal Danke für den positiven Zuspruch. Kann ich wirklich gebrauchen.
Geplant ist die Renovierung über Arbeitseinheiten am Wochenende und im Urlaub. Und wie ihr schon richtig bemerkt habt, kamen auch bei mir sehr schnell Gedanken zur Sicherung des Refugiums so ziemlich an erster Stelle.
Geplant habe ich, vor die Fenster Fensterflügel aus Holz mit Stahleinlage zu bauen. Auch die Türe wird sehr stabil ausfallen (da verrate ich aber hier nicht alle Einzelheiten, vielleicht liest daa ja ein böser Bube mit ). Aber Freunde denen ich meine Ideen erklärt habe, meinten schon, daß mit meinen Planungen große Sicherheiten einhergehen. Aber für Tipps bin ich weiterhin dankbar.
Da aber mit genügend Zeit alles zu "knacken" ist, überlege ich eine Videoüberwachung mit Alarmierung dort vor Ort zu installieren. Das kann aber eventuell leider an den hohen Kosten scheitern.
Es gibt von der Firma MOBOTIX Netzwerkkameras mit hoher Auflösung. Dort kann man mit der mitgelieferten entsprechenden Software "Alarmfelder" definieren. Also nimmt z.B. die Kamera die ganze Außenseite eines Hauses auf, kann man nur die Fenster und Teile der Türe als Ereignisfelder definieren, und wenn dann dort sich mehrere Pixel verändern (Anzahl und Größe kann man auch definieren), wird ein Alarm ausgelöst. Dieser sollte dann per GSM oder UTMS Netz auf mein Handy laufen und ich könnte dann von jedem PC oder Internetfähigem PDA sehen, was dort vor Ort abläuft. Und dann gegebenenfalls die dortige Polizei von hier aus (Stuttgart) alarmieren. Also verhindern, daß es ständige Fehlalarme gibt.
Aber da habe ich mich noch nicht festgelegt. Vielleicht habt ihr da ja auch gute Vorschläge. Bin da für jeden Tipp dankbar.
Wenn ich richtig kombiniere, dann reden wir hier von Stuttgart-Dresden. Wie willst Du denn da mal schnell nach dem Rechten sehen, wenn der Alarm losgeht?
Fensterläden und eine stabile Tür sind schon mal sehr viel wert. Und die wertvollen Maschinen usw. würde ich bei dem mir genehmsten Nachbarn im Schuppen parken.
Weil: Wer wirklich einbrechen will, der wird das auch machen. Und dann halten sich die Verluste in Grenzen.
Aber lass ein paar "Opferanoden" im Haus (nen DVD-Player, eine kleine Stahlkassette mit um die 100¤ und ähnlichen Kram). Halt um die 250,-¤ Wertgegenstände. Dann hält sich auch der Vandalismus in Grenzen.
Denn wenn einem die Arsch---cher aus Frust alle Scheiben einschlagen und die Regale umkippen sind schnell ein Jahr Arbeit im Eimer (Wenn man da nur an den Wochenenden und im Urlaub hinkommt).
Aber wie schon zu Anfang gesagt: das beste sind immer noch Nachbarn, die regelmäßig nach dem Rechten sehen.
Gruß
chamenos
Anonymous
verfasst: 17.08.2007, 15:10
unregistrierter Benutzer
Hm...
hast ja schön erklärt, wie Überwachungskameras funktionieren und warum der
Alarm ausgelöst wird. interessant.
Würde das Werkzeug auch nicht auf der Baustelle rumliegen lassen, versuchs irgendwo einzusperren
wenn Du es verlässt! (Spind mit Schließfach, verschlossene Truhe die an einem schweren, stabilen
Gegenstand gekettet ist?) oder Du nimmst tragbares Werkzeug wieder mit Dir mit (Hammer, Säge,
Wasserwaage, Spachtel usw...)
gerade wenn man erst mal nicht regelmäßig vor Ort ist, würde ich als erste die "Eigentumssicherung" in Angriff nehmen. Als "Grundbesitzer" haftet man nämlich auch schon, wenn einem unerlaubt auf dem Gelände spielenden Kind ein Dachziegel auf den Kopp fällt.
Unschön, aber wirksam gegen (nichtausgerüstete) Gelegenheitsbesucher/Jugendliche ist ein 2m hoher stabiler Zaun, vor dem evtl. noch ein umlaufender V-förmiger "Entwässerungsgraben" angelegt ist (dann ist das Hindernis noch höher und man fährt nicht eben mal mit nem Fahrzeug direkt an den Zaun ran, um drüber zu klettern. Bei großem Gelände natürlich sehr aufwendig.
Mit der Zeit recht wirkungsvoll sind Brombeerhecken, das isst quasi grüner Stacheldraht. Braucht aber ein paar Jahre, bis er wirklich "dicht" ist.
Die Bundeswehr tarnt hierzulande ihre Mun-Depots, Feldlager etc. optisch noch mit mehreren Reihen Tannenbäumen/Fichten hinterm Zaun. Gibt im Flachland auch noch einen guten Windschutz ab (und irgendwann mal Bau- bzw. Brennholz). Dauert aber auch 10-20 Jahre bis sowas wirklich "blickdicht" ist.
Grundsätzlich gilt für unerwünschte Besucher "was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss". Diskret und unauffällig agieren, nicht stapelweise Baumaterial im Freien lagern usw.
Wenn eine Scheune da ist, würd ich die provisorisch "befestigen" und ernsthaft über ein zwei alte Seecontainer/Baucontainer nachdenken.
Die Kameraüberwachung aus der Ferne ist schön und gut, aber da muss man den für die Gegend zuständigen Polizeiposten dann schon gut "füttern", dass die jedesmal rausfahren, um festzustellen, dass nichts zu sehen ist.
Was ich machen würde, wäre ne diskrete Kameraüberwachung mit guten(!) Kameras, um die Zufahrt, Hofstelle etc. per PC zu überwachen und Bewegungen aufzuzeichnen. Die Kameras müssem hochauflösend sein (am besten HDTV, 2 Megapixel), damit man auch Gesichter, Autokennzeichen etc. erkennen kann. Das schützt zwar nicht vor Diebstahl, aber wenn man die Typen und ihr Fahrzeug dabei filmen kann, hilft das der Polizei bei Ermittlungen ungemein weiter. Wir haben auf diese Weise auch schon mal während unseres Urlaubs unsern Hof überwacht. Einfach ne gute Webcam unters Dach, kaum sichtbar, auf den Bereich Haustür/Hofeinfahrt gerichtet und mit einer Videosoftware nur bei Bewegungen in bestimmten Zonen aufzeichnen lassen. Das spart Speicherplatz auf der Festplatte, da reichen 4-5 GByte dann schon mal für ne Woche Überwachung (je nachdem wieviele "Besucher" ne Aufzeichnung auslösen...bei uns warens v.a. Spatzen, die sich die Kamera aus der Nähe angeguckt haben ).
Fenster würde ich zumindest im EG alle mit flach an der Fassade anliegenden durch die Wand geschraubten Gittern sichern. Und alle "Kletterhilfen" rund ums Haus entfernen (Bäume zurückschneiden, bauchige Ziergitter an Fenstern ersetzen, keine Leiter im Obstbaum...).
Wenn die Gegend eher "feucht" als staubig trocken ist, könnte man rings um den inneren Refugiumsbereich auch eine mehrere Meter breite "Matschzone" anlegen, ähnlich wie ein tief zerfurchter Waldweg, wenn Holzrückearbeiten waren. Das hält Gelegnheitsbesucher auch davon hab, mal eben ums Haus zu geistern.
Oder aber, man sucht sich einen loyalen (arbeitslosen) Menschen vor Ort, der z.B. gegen kostenlose Wohnmöglichkeit in einem Nebengebäude und bezahlte "Hausmeistertätigkeiten" sich kümmert und einfach "anwesend" ist. Wenn abends im/ums Refugium Licht brennt und menschl. Aktivitäten sichtbar sind, dann schreckt das auch so manchen ab. Ohne jemanden vor Ort als "Bauarbeiter" zu haben, wird es ohnehin schwierig sein, das Projekt in vernünftigem Zeitrahmen durchzuziehen (vom Raum Stuttgart fährt man ja auch nicht mal eben nach Feierabend 500km nach Dresden, um noch ein Mäuerchen hochzuziehen). Allein schon die Besorgungsfahrten (Baumaterial, Baumarkteinkäufe) kosten sehr viel Zeit, wenn die dann noch am "Bauwochenende" gemacht werden müssen.
Ich hab mein "Refugiumsprojekt" vor zwei Jahren angefangen, gut, es ist zum einen nur 50km von meinem alten Wohnort weg gewesen und mittlerweile ist mein Refugium auch mein Hauptwohnsitz (jetzt ist der Arbeitsplatz halt 50km entfernt...aber das ist es mir Wert, das Refugium wird haltbarer sein als mein Arbeitsplatz vermute ich...).
Wir mussten unser Traumhaus quasi auch erstmal in denRohbauzustand "zurückbauen", um es dann zu sanieren und so wie wir es wollten. Wir waren zu zweit und konnten auf tatkräftige Mithilfe aus Familie und Freundeskreis bauen. Aber allein im ersten Jahr leisteten meine Freundin und ich gut 700 Stunden Arbeit innerhalb von 5 Monaten (wir wollten im Kaufjahr auch noch einziehen, das schafften wir gerade so an Silvester...). Aufwendige Arbeiten ließen wir von Handwerksbetrieben machen (Dachstuhlsanierung/Dachdeckung, Heizung/Solar, Fassadenisolierung/Putz) - aber allein für diese drei Gewerke gingen etwa 70.000 Euro drauf (von denen wir dank Strukturförderung der EU wieder ca. 20.000 als Zuschuß zurückbekamen, nachdem wir bezahlte Handwerkerrechnungen vorgelegt hatten). Deshalb würde ich mich auch vor Beginn irgendwelcher Bauarbeiten bei der örtlichen Gemeinde/Landkreis/Regierungspräsidium nach ELR-Mitteln o.ä. erkundigen. Man kriegt solche Zuschüsse nur, gerade Geld da ist (sonst erst im nächsten Jahr) und wenn man einen positiven Zuwendungsbescheid hat, bevor man mit den Maßnahmen begonnen hat. Wer eine hohe Steuerlast hat, sollte prüfen, ob das Objekt nicht in einem "Sanierungsgebiet" liegt und ob es Sinn macht mit der Gemeinde vor Ort einen Sanierungsvertrag abzuschließen. Denn dann kann man fast 10 Jahre lang alle Kosten im Zusammenhang mit der Renovierung/Modernisierung mit ca. 10% pro Jahr steuerlich absetzen, das kann sich lohnen. Bedingung ist halt ein Sanierungsvertrag mit der Gemeinde vor Ort und hat den Nachteil, dass man sich u.U. an gewisse Vorgaben bei der Gestaltung halten muss. Ist so ähnlich wie bei denkmalgeschützen Objekten, deren Renovierung auch steuerlich gefördert wird. Aber Sanierungsverträge sind längst nicht so streng wie Denkmalschutzgeschichten.
Auf alle Fälle: es wird ungeheuer anstrengend, nervenzerreisend, teurer als je gedacht, ABER: es lohnt sich auf alle Fälle!
Was Du brauchst, ist ein Pkw (am besten ein Kombi) mit 2t-Anhänger oder ein kleiner Lieferwagen mit Pritsche, der auch mal ne Palette Zementsäcke oder nen Schwung Schotter laden kann. Dann kann man sich schon mal sehr weit selbst helfen und muss nicht ständig Transporter organisieren oder sich teuer beliefern lassen.
die mobotix kameras sind recht gut. die werden auch von der bahn und bundespolizei zur überwachung in bahnhöfen, flughäfen etc. eingesetzt. nen gutes alarmkonzept wäre schon nicht schlecht. ich würde da aber eher auf kontaktmeldern an türen etc. bauen. dazu ne alarmierung über sms. da lässt sich wunderbar mit prepaidkarten arbeiten. dazu nen altes siemens handy und nen microkontroller dran. dann kann man sämtliche alarme einzeln verschicken.
z.b.:
1.3.08 23:55 Fenster EG, Küche geöffnet,
1.3.08 23:56 Zimmertür Küche - Flur geöffnet
usw. das kann man mit relativ geringem aufwand recht genau erfassen. wenn du dann gleich den nachbarn bzw. die polizei rufen kannst ist das fast genausogut wie die teueren mobotix kameras. noch dazu bekommst du dort überhaupt einen vernünftigen i-net anschluss? ne einfache alarmmeldung könntest auch via. sms absetzen.
übrigens falls jmd. ne gute geschäftsidee sucht. im bereich objektschutz, überwachung, alarmierung lässt sich im moment sehr viel geld verdienen.
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Wir sorgen vor um zu leben, und leben nicht um vorsorge zu treffen...
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also die Eigentumssicherung kommt wirklich als erstes. Und solange ich keine ordentlichen Türen und Fensterläden habe, werde ich auch alles Werkzeug wieder mitnehmen. Vielleicht kann ich auch bei einem Nachbarn etwas unterstellen.
Also die Fenster und Türsicherung wird auf jeden Fall so ausfallen, daß entweder mit der Flex fast der ganze Rahmen weggeschnitten werden muss, oder der (Metall)rahmen aus der Wand gerissen werden muss. Also für den Gelegenheitsdieb abschreckend.
Außerdem habe ich den Vorteil, daß von der Landstraße aus, ein ca. 150 langer Feldweg zum Hof führt. Die Grundstücke links und rechts vom Feldweg gehören (hoffentlich bald) mir. Meine Überlegung, ähnlich wie von Bergmensch vorgeschlagen, 10 m von der Straße entfernt auf dem Feldweg eine stabile Schranke/Tor und links und rechts (teilweise vorhandene) Gräben ausheben, wenigstens jeweils 10-20 m an der Straße entlang. Dann müssten potentielle Einbrecher entweder das Auto an der Straße stehen lassen (fällt auf jeden Fall auf) oder sogar über Felder fahren um zum Hof zu kommen (fällt noch mehr auf). Und das ganze Einbruchswerkzeug mitschleppen - auch nicht so ideal. Oder die Schranke wird mit Gewalt "geknickt", fällt vielleicht auch auf. Aber es sind eben nur 3 Nachbarn in Sichtweite und die sind auch nicht immer da, bzw. gucken auch nicht 24 Stunden nur zu mir herüber.
Die Renovierungsmaßnahmen will ich so timen, daß ich z.B. an einem Wochenende den Fensterausschnitt in den Mauern ausmesse. Dann kann ich hier in Stuttgart alles fertigen (an den nächsten 3-4 Wochenenden) und dann die fertigen Rahmen und Fensterläden beim nächsten Termin in Sachsen mitnehmen. Wenn alles gut vorbereitet ist, denke ich daß ich so manche Stunde einsparen kann.
Ähnlich beim Einkauf von Materialien. Planen welche Umbaumaßnahmen ich z.B. Mitte September mir vornehme. Dann alles vom Werkzeug bis zur letzten Schraube hier vor Ort besorgen (abends nach Feierabend) und dann mitnehmen. Natürlich kann dann immer noch etwas vor Ort fehlen. Nach meiner Erfahrung kann man aber mit guter Arbeitsvorbereitung recht viel Zeit einsparen.
Die Funktion der Videoüberwachung hatte ich wohl nicht genau genug geschildert. Die Kameras sind in Sachsen und nehmen z.b. eine Tür auf. Die Veränderung im Ereignisfeld löst über die Netzwerkkarte, Software und GSM Modul eine Nachricht auf meinem Handy z.B. in Stuttgart aus. Sobald ich diese Nachricht bekomme, eile ich zum nächsten PC oder besorge mir einen Internetfähigen PDA und kann mich damit über das WWW auf den PC in Sachsen draufschalten und alle Bilder betrachten. Sehe ich also, daß dort nur ein riesengroßes Kalb vor der Tür steht, werde ich natürlich nicht die Polizei informieren. Sehe ich aber einen riesengroßen Hornochsen (landläufig dann Einbrecher) vor der Tür stehen, der gerade versucht die Tür aufzubrechen, erst dann rufe ich die Polizei. Diese kann ich auch die ganze Zeit anleiten. Also wenn der potentielle Einbrecher hört, daß jemand kommt und versucht sich zu verstecken, kann dieses dann direkt an die Polizisten vor Ort weitergeleitet werden. Und da die Türen und Fenster ja stabil ausfallen werden, hat die Polizei auch genügend Zeit zum Hof herauszufahren. Es gibt sogar die Möglichkeit, daß ich über einen integrierten Lautsprecher mit den Einbrechern spreche. Also nach ein paar Minuten vielleicht über einen verdeckten Lautsprecher einige Tipps gebe, wie er die Sperren am besten überwindet Die Reaktion möchte ich dann gerne sehen bzw. werde diese auch sehen (über die Videoüberwachung)Außerdem wird sich selbst bei rechtzeitiger Flucht des Einbrechers die Polizei sehr über gute Fotos freuen. Zur Fahndung dann benutzen.
Leider ist das System (wie alles Gute) sehr teuer, daran könnte es scheitern.
Gerade weil ich mein Refugium sehr individuell plane und auch ausbauen möchte, habe ich mir ein Objekt gesucht, welches eher im Rohbauzustand ist. So plane ich langfristig den Einbau einer Miscanthus-Hackschnitzel Heizung und hätte mich geärgert ein Objekt zu kaufen wo der Vorbesitzer vielleicht gerade eine neue Heizung eingebaut hat, die ich dann auch Teilweise bezahlen muß, um sie dann wieder rauszureissen.
Übrigens das Hausdach ist noch gut, da spare ich schon mal einiges. Aber die ganze Elektrik und Sanitäreinrichtung ist qusi nicht vorhanden.
Also mal weiter planen und ruhig weiter mit Tipps, Ideen, etc. ankommen.
Alles schön und gut - nur die gegend ist wohl eine der ungünstigsten die man sich hätte aussuchen können.
Momentan steigt deutlich die Wahrscheinlichkeit eines neuen Krieges (Putin schickt gerade wieder seine Langstreckenbomber routinemäßig in die Luft, russ. Generäle rechnen mit einem Krieg gegen den Westen in spätestens 10 - 15 Jahren http://www.welt..._voraus.html).
Dresden liegt da im Haupteinmarschgebiet eines Angreifers aus dem Osten.
Wenn Du da von Stuttgart nach Dresden fährst, fährst Du dem Angreifer genau entgegen...
Meiner Ansicht nach wäre Stuttgart bei weitem die bessere Entscheidung.
Ich würde nie, niemals irgendwas in den Neuen Bundesländern kaufen!
Wenn es dein großer Traum ist, dann mach es.
Leider ist es so, daß man mit Grundbesitz zu vielerlei Dingen verpflichtet wird. Die Sicherung und Angst um das Objekt ist schon angesprochen worden. Wenn man viel hat, hat man auch viel Angst alles zu verlieren.
Mit so einem Objekt kommt man wieder in die ganze Spirale des Konsums hinein. Objektsicherung, Grundsteuer, Abfall-Gebühren, Reparaturen, Material, Maschinen, Geräte. Dafür brauchst du Benzin, Diesel, Strom. Ade freies Selbstversorger-Leben. Das ist das gleiche Problem wie die Kommunen der 70er Jahre hatten: ohne Geld zu leben hat niemand geschafft. Am Schluss haben die alle als Ökobauern oder Produzenten kräftig in der Industrie mitgemischt. Denke da z.B. an einige Produzenten von biologischer Nahrung die heute Millionen abkassieren und sich ins Fäustchen lachen. Vor 30 Jahren hieß es noch "...bähhh... Geld... Werkzeug des Teufels und die Ursache alles bösen.". Heute steigen genau die Leute in den 7er BMW und fahren auf ihre idyllische Landvilla. Und als Marketing Instrument werden jährlich 30 000 Kataloge verschickt - natürlich im 4-Farbdruck auf Glanzpapier.
Wahre Freiheit ist meiner Ansicht nach nur im herunterschrauben persönlicher Bedürfnisse zu finden. Für mich ist nicht derjenige am erfolgreichsten der am meisten besitzt, sondern der, der am wenigsten braucht um glücklich zu sein. Dies setzt aber wahre Freiheit im Geiste voraus. Innerlich habe ich mich schon lange von jeglichem Besitz losgesagt. Seit dieser Zeit lebe ich von Tag zu Tag angstfreier. Was man nicht hat, kann einem nicht weggenommen werden. Außerdem sollte man dieses naturfeindliche und entwürdigende System nicht stützen. Genau das muß man aber mit einem Hauskauf tun, denn schließlich muß man es erst einmal abzahlen und hat danach einen Haufen Kosten und Ärger.
Bitte verstehe mich nicht falsch, ich will niemanden von dem Traum des Landlebens abhalten. Diese Entwicklung ist genau richtig, aber in diesem System nicht konsequent durchführbar. Ich selbst habe auch meine Probleme in dieser Gesellschaft, bereite aber auf lange Sicht meinen kompletten Ausstieg vor. Und man fühlt sich umso freier, je weniger man konsumiert. Ich glaube auch, daß das Denken besser wird, einerseits durch veränderte Nahrung, andererseits durch die völlige Freiheit von Angst.
(Deswegen war mein letzter Beitrag "Konto leer räumen" eher ironisch gemeint. Ist sowieso nichts drauf Wollte nur wissen was ihr von den derzeitigen Turbulenzen haltet.)
Alarm! Alarm! Der Russe steht vor der Tür... Bist du ein Fan vom Waldviertler?? Also ich weiß nicht so recht. Die russischen Eliten (Reiche/Industrielle, Machtpolitker, führende Militärs) haben keine Lust, ihre Zukunft in einem zerstörten strahlenverseuchten Eurasien zu verbringen. Die wollen Luxus, Medienpräsenz (Putin), Glamour, schön Shoppen gehn in Glitzerstädten von Moskau bis Paris. Aber sicher nicht als erstes Dresden platt machen.
Wenn die Russen kommen, kommen die mit Raketen und Langstreckenbombern, da machen die 500km keinen Unterschied...
Na das sowieso..Schwobaländle rulez!
Ich schon. Gerade für Leute, die selber was auf die Beine stellen wollen, gibt es in den dünn besiedelten oder von Abwanderung betroffenen Gebieten viele Möglichkeiten. Man muss es halt wollen und an sich glauben.
Nochwas zu den "Russen":
Die russische Armee ist in einem desolaten Zustand, was Ausbildung, Material und Stand der Technik angeht. "Objektiv" betrachtet, muss die Armee dringend modernisiert werden. Und da der Staat durch fette Einnahmen bei Öl und Gas finanziell gut da steht, gibt es natürlich im "militärisch-industriellen Komplex" (also der Generalität und der Rüstungsindustrie) Begehrlichkeiten. Im Klartext: die Industrie möchte dem Staat endlich wieder Material und Technik verkaufen. Und da Putin eh gerne markige Sprüche gen USA/Bush macht, hauen die russischen Militär-Lobbyisten in die gleiche Kerbe: "Jawoll! Wir brauchen eine starke Armee!" (die viele Rüstungsinvestitionen tätigt...) Genau das selbe Argument, nur von der anderen Seite bringen "unsere" Rüstungslobbyisten (die von Dir zitierte "WELT" ist ja auch nicht gerade als das Sprachrohr der Friedensbewegung bekannt und zündelt auch gern mal rum). Will sagen, hier bereiten unsere Lobbyisten den Boden für Forderungen an unsere Militärs zum "Nachrüsten".
Eher sehe ich die Gefahr von "Stellvertreterkriegen" in Iran, Pakistan etc. Was die USA/Russland-Konflikt-"Fans" aber gar nicht auf ihrem Radar haben, ist CHINA. Hier sehe ich ein viel größeres Konfliktpotenial und vollkommen unvorhersagbares Verhalten, was Machtgier und Imperialismus angeht. Nur ein Beispiel: China leistet sich bereits jetzt eine 160.000 Mann starke Elitetruppe, die in etwa den Nato-Krisenreaktionskräften entspricht, nur mit demUnterschied, dass die Chinesen ihre Truppe permanent einsatzbereit halten und innerhalb von Stunden beliebig verlegen können. Aus der Ecke droht uns (auch "rohstofftechnisch") viel eher Ungemach.
Sag mal kannst Du zu einem ernsten Thema auch ernst antworten oder ist das zuviel verlangt?
Wenn russ. Militärs sagen, sie rechnen in 10 - 15 Jahren mit einem Krieg, dann ist das ernstzunehmen und nicht durch dumm-dämliche Komemntare zu beantworten. Halt Dich lieber ganz raus aus dem Thema, wenn Du nichts zu sagen hast!
Als ob die überall bombadieren würden.
Eine Landeroberung ist NUR mit Bodentruppen möglich und die gehen dort lang, wo sie am schnellsten anch Westen kommen - also über die Neuen Bundesländer.
Wieder ein dumm dämlicher kommentar den Du Dir schenken kannst!
Nur wenn man schon was macht, dann macht man es richtig - man kauft also kein Grundstück in einem potentiellen Kriegsgebiet.
Afghanistan ist auch sachön verlassen und bietet eine Menge Raum - man muß nur wollen und an sich glauben...
Da bist Du auf dem Stand von "vorgestern" - die russ. Armee ist heute bei weitem die Stärkste in Europa.
Außerdem ist das ganze Material des Kalten Krieges keiensfalls zerstört worden, sondern nur östlich des Urals verlagert worden.
Und kein Land der Welt hat 50 Jahre so gerüstet wie gerade die Sowjetunion
Warum wohl?