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Medizinische Holzkohle

shutterfly verfasst: 13.07.2007, 17:40
Hobby-Survivor
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registriert: Nov. 2005
Beiträge: 93

Status: offline
letzter Besuch: 25.11.08
Hallo zusammen,

was meint Ihr eigentlich zu medizinische Holzkohle?
Ich habe gehört, dass man im Vergiftungsfall (verdorbenes Obst) an die 100 Tabletten aus der Apotheke schlucken soll, um das ganze wieder in Ordnung zu bringen.

Wer macht das denn ?

Nun erzählte eine Bekannte von o.g. medizinischer Holzkohle.
Man bräuchte längst nicht so viel und billiger sei sie auch.

Was haltet Ihr generell davon? Für mich als "Dauermedikamentenschlucker" (Schmerzpatient) ist jede pillenfreie Alternative interessant!

Wo krieg ich das Zeug her?

Kann ich es im C-Fall selbst machen?

Vielen Dank für Eure Antworten

Shutterfly

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"Als Gott den Menschen erschuf war er bereits müde"
Mark Twain
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chamenos verfasst: 13.07.2007, 18:04
Hobby-Survivor
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registriert: Apr. 2005
Beiträge: 69

Status: offline
letzter Besuch: 20.04.08
Moin.

Ich unterstelle mal, dass Deine Frage ernst gemeint ist.

Entschuldige bitte, aber wer "vergiftet" sich denn bitte mit verdorbenem Obst?
Und was Du in der Apotheke bekommst ist immer medizinische Holzkohle. Wirklich niemand schluckt davon 100 Stück.

Ich nehme zwei bis drei von den Teilen bei Durchfall.
Es tut aber auch jede selber hergestellte Holzkohle, das zum Thema C-Fall.

Bei Schmerzen taugt das Zeug maximal für den Apotheker der es Dir verkauft.

Ein pillenfreies Schmerzmittel wäre z.B. Weidenrinde.
Kannste pur kauen oder einen Aufguss machen und den dann trinken. In Weidenrinde ist ASS drin, grob gesagt, das selbe aus dem Aspirin gemacht werden.
Ein weiteres bewährtes Schmerzmittel wird geraucht. Dafür müsstest Du allerdings nach Holland fahren icon_biggrin

Ich persönlich würde Dir mal einen Besuch bei einem Heilpraktiker empfehlen, der sich auf Homöopathie spezialisiert hat. Ich habe mehrere Bekannte, die so von einem Gutteil ihrer Tabletten weggekommen sind.

Gruß

chamenos
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sven verfasst: 13.07.2007, 19:27
Freizeit-Survivor
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registriert: Nov. 2005
Beiträge: 41

Status: offline
letzter Besuch: 20.04.08
Vermute mal, sie wollte nur wissen, ob es med. Holzkohle als Pulver usw. gibt und wie man das Zeug am besten im C-Fall selbst herstellt.

Habe mal in einer Packung Kohletabletten den Beipackzettel studiert und festgestellt, dass man da wirklich 60 oder mehr Pillen schlucken muss. kotz

Wär mir auch zuviel, würde mal in der Apoteke nach Pulver fargen.

Herstellung icon_confused
Einfach Holz verbrennen oder tut es auch Grillkohle?
Kohle ist ja wohl Kohle oder?
Tät mich auch interessieren.
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chamenos verfasst: 13.07.2007, 19:50
Hobby-Survivor
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registriert: Apr. 2005
Beiträge: 69

Status: offline
letzter Besuch: 20.04.08
sven
Einfach Holz verbrennen oder tut es auch Grillkohle?
Kohle ist ja wohl Kohle oder?


Nabend.

Holz nicht verbrennen sondern verkohlen! Sonst hast Du Asche und keine Kohle.

Dazu Holzstückchen in eine leere Blechdose packen und selbige mit Blechdeckel verschließen. Ein, zwei Löcher in den Deckel und dann das Ganze ins Feuer packen. Wenn es aufhört aus den Deckellöchern zu qualmen ist die Holzkohle fertig (oder auch nicht. Mal klappt es, mal nicht. Na eigentlich klappt es bei mir relativ oft icon_lol )

Bei Grillkohle weist Du nie, was da noch drin ist, was das für ein Holz war usw.

Zur Not kann man natürlich auch ein angekohltes Stück Brennholz aus dem feuer angeln und die verkohlten Teile abnagen. Mahlzeit.

Gruß

chamenos
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Tyr verfasst: 13.07.2007, 22:39
Hobby-Survivor
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registriert: Dez. 2006
Beiträge: 60

Status: offline
letzter Besuch: 20.04.08
Permanente Schmerzmedikamention ist natürlich übel.
Besonders im C-Fall. Was mir spontan einfällt ist das Narkotikum des 30Jährigen Krieges.
Einen Halben bis Einen Liter Brandwein auf Ex.
Ist wohl nur keine Dauerlösung.

Na Prost icon_frown
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Felix verfasst: 22.07.2007, 17:21
Freizeit-Survivor
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registriert: Jan. 2007
Beiträge: 23

Status: offline
letzter Besuch: 11.12.08
Hallo,

bei wirklichen Vergiftungen ist die Einnahme großer Mengen Kohle tatsächlich nötig. Die Gifte werden an die große Oberfläche der Kohle nur angelagert, u. nicht etwa zerstört. Deshalb ist es erforderlich, nach einiger Zeit ( 30 – 60 min. ) ein Abführmittel einzunehmen.; sonst könnten sich die Gifte wieder von der Kohle trennen. Aktivkohle aus dem Chemiekalienhandel ist mit Sicherheit preiswerter als aus der Apotheke . Im äußersten Fall , würde ich auch Holzkohle verwenden. Die ist aber nur eine schlechte Aktivkohle .
Das Schmerzmittel Salizylsäure wirkt bei rheumatischen Beschwerden besser als die Acetylsalizylsäure . Bei allgemeinen Schmerzen ist diese jedoch wirksamer . Für den Fall der Fälle , kann man auf heimische ,stark wirkende Heilpflanzen zurückgreifen. Das erfordert aber genaue Kenntnis der Dosierung .

Gruß Felix
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