Thema: Schlechte Zeiten
ATAN
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verfasst:
10.Okt 2008 - 12:58

Zuerst Mal ist es schön, das wir uns hier wieder austauschen können. Ich hoffe, das es uns allen gelingt, mit Respekt, Vernunft und Wohlwollen miteinander um zu gehen und uns an die vorgegeben Regeln zu halten.
Zur Zeit klingt ja das Wort, Finanzkrise, in allen Ohren. Als ich vor einigen Tagen über die Autobahn durch Frankfurt gefahren wurde, habe ich kurz die Fenster herunter gedreht, um den Angstschweis der Investoren zu schnuppern. icon_wink ) Die Gier der Investmentbanker ist so weit getrieben worden, das es kein halten mehr gibt und das Kartenhaus über uns allen zusammen bricht. Die Börsen der Welt auf freiem Fall und kein Ende in Sicht. Bricht jetzt noch die Weltwirtschaft ein, was zu erwarten ist, wird es noch zu einem zusätzlichen Finazcrash der Konsumentenkrediten kommen. Es ist ja in vielen Ländern üblich alles auf pump zu kaufen. Das Dicke Ende kommt also erst noch, denke ich. Auch ist es eine Selbsttäuscheung zu glauben, das man sich daraus halten kann, weil man sich in irgendeiner Weise vorbereitet hat. Wir sind alle Bestandteil dieser Wirtschaft und Gesellschaft und wenn es überall brennt bekommen wir alle einen heißen Hinte..... Endlich gibt es mal einen Fall, der nachweislich genau vorher gesagt worden ist.
"Der Crash kommt" Max Otte und auch schon vor langer Zeit "Geld ohne Zinsen und Inflation" von Margrit Kennedy sind nur zwei Bücher, die das Bankensystem kritisiert haben und solche Turbolenzen vorher gesagt haben.
ATAN

Les_Pauls

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verfasst:
10.Okt 2008 - 21:39

Hallo,

was macht ihr denn, um vor zu sorgen?
Geld abheben und Gold kaufen?
Ich kann ja nicht mein ganzes erspartes in Gold anlegen, und Reis und Nudeln kaufen.

Mein Vermieter will Euros sehen, und keine Goldmünzen oder Nahrungsmittel icon_smile

Also doch Bargeld abheben und bunkern?

Ich sehe da zwei Probleme:

- Wenn alle Bargeld bunkern, könnte der Staat einfach eine andere Währung festlegen. Folge: Alle müssten zur Bank rennen, und die Euros wieder einzahlen um anderes Zahlungsmittel zu erhalten. Oder der Staat druckt einfach Banknoten auf Teufel komm raus. Papier ist billig.

- Privatbesitz von Gold kann verboten werden, sein Handel und Besitz gestoppt werden. Dann ist plötzlich das sauer ersparte weg.

Ich habe ehrlich gesagt keine Lösung was ich mit meinem Geld machen soll think
Wenn man viel hätte, sollte man Grund und Boden kaufen. Aber als Kleinsparer?

Les_Pauls
Danny

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verfasst:
11.Okt 2008 - 10:21

Das System werden sie wohl nicht so schnell zusammenbrechen lassen. Da stehen zu viele Interessen dahinter. Kontrolle ist alles.
Würde mich nicht wundern, wenn man "zur Bewältigung der Krise" eine vorwiegend elektronische Währung einführt. Oder zumindestens "Weltgeld". Bargeld ist denen doch schon lange ein Dorn im Auge. Hier kann zuviel ohne Kontrolle gehandelt werden.
Wenn es nur noch 100% e-Währung gibt, kann alles und jeder kontrolliert werden. Am besten gekoppelt mit einem RFID-Armband mit persönlichen Daten. Dann kommt schon keiner auf die Idee, das Ding in die Mikrowelle zu werfen, wenn dann auch das Geld weg ist.

Gold- und Silberzeiten sind vorbei, dafür werden sie schon sorgen. Kontrolle ist alles, und wenn es mit Waffengewalt sein muss.

http://www.infokrieg.tv -> sehr interessant!

NWO kommt, und alle Massen werden jubeln ("die Krise wurde erfolgreich mit folgenden Notmaßnahmen ... blabla ... gemeistert ... nur gemeinsam, global kann diese Krise ... blablub ... in ihrer vollen Konsequenz gelöst werden ... daher ... blabla ... denken wir ... blabla ... nur eine globale Institution kann diese Probleme meistern...zum Wohle aller... Frieden und Stabilität for all ... blabla!") icon_lol
Dr.Snuggles
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verfasst:
12.Okt 2008 - 15:48

hallo zusammen,

auch ich moechte mich zuerst atan anschliessen und meinen dank an manuel fuer die wieder eroeffnung dieses forums ausprechen: DANKE!! hail

also ich sehe der ganzen krise (noch) ganz gelassen zu. das einzige was hier fuer mich wirklich auf dem spiel stehen koennte waeren meine einzahlungen in die private (nicht rister) rentenkasse! allerdings hat mein anleger mir auf nachfrage die fonds offen gelegt und mir versichert, dass es (bis jetzt) gut aussieht... und mal ehrlich, an rente glaubt von uns doch sowieso keiner so wirklich - oder icon_rolleyes

die paar euros auf dem tagesgeld konto sind auch noch da! und unter uns, das was auf dem tagesgeldkonto liegt ist ein viertel von dem, was ich als bar geld in euro und gold muenzen in meinem fluchtgepaeck lagere (wobei sich ein verkauf der goldmuenzen im moment wirklich anbieten wuerde icon_confused )

... das einzige was mir wirkich kummer bereitet ist: ich habe damals - genau wie viele andere hier im forum auch - das buch von christoph lauterburg "fuenf nach zwoelf" gelesen... verflixt sollte der alte knabe echt recht behalten?!?!?!?!?!

... schoen wieder hier zu sein!!!!!!!!!!!

euer doc

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...memento mori - dr.snuggles!!
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elbmysterium

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Beiträge: 3

verfasst:
12.Okt 2008 - 22:45

moin in die runde,

zuerst vielen dank an manuel, dass es wieder das forum gibt und austausch hier ermöglicht wird, es ist nötiger denn je. der gebrauchswert von survivalpress könnte beträchtlich steigen, wenn das wiki belebt wird!
Clearfix
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verfasst:
12.Okt 2008 - 23:15

Les_PaulsHallo,

was macht ihr denn, um vor zu sorgen?
Geld abheben und Gold kaufen?
Ich kann ja nicht mein ganzes erspartes in Gold anlegen, und Reis und Nudeln kaufen.

Mein Vermieter will Euros sehen, und keine Goldmünzen oder Nahrungsmittel icon_smile

Also doch Bargeld abheben und bunkern?

Ich sehe da zwei Probleme:

- Wenn alle Bargeld bunkern, könnte der Staat einfach eine andere Währung festlegen. Folge: Alle müssten zur Bank rennen, und die Euros wieder einzahlen um anderes Zahlungsmittel zu erhalten. Oder der Staat druckt einfach Banknoten auf Teufel komm raus. Papier ist billig.

- Privatbesitz von Gold kann verboten werden, sein Handel und Besitz gestoppt werden. Dann ist plötzlich das sauer ersparte weg.

Ich habe ehrlich gesagt keine Lösung was ich mit meinem Geld machen soll think
Wenn man viel hätte, sollte man Grund und Boden kaufen. Aber als Kleinsparer?

Les_Pauls


Normalerweise habe ich mein Geld auf dem Sparkonto, angesichts der momentanen Umstände habe ich mir aber in der Tat 1500,00 EUR unter die "Matratze" gelegt.
5 Unzen Gold und 300 Unzen Silber hatte ich sowieso schon Zuhause eingebunkert, wobei ich vor 1 1/2 Wochen noch etwas aufgestockt habe (kleine Stückelung in Gold, 1er Dukaten und Goldmark).
Reis und Nudeln sind natürlich Schwachsinn, es sollte schon auch Zucker, Salz, Öl, Linsen, Erbsen, Mehl usw. sein. Nein im Ernst, Vorratshaltung kenne ich noch von Zuhause da meine Eltern Krieg, Flucht und Hungerjahre miterlebt haben. Auserdem sind Vorräte ja kein herausgeschmissenes Geld, sogar unser Staat empfiehlt seinen Bürgern das Anlegen von Vorräten für Notzeiten.

Selbst wenn der Handel und Besitz von Gold verboten werden sollte, was würde geschehen? Würden Zoll-Hundertschaften jeden deutschen Haushalt danach filzen und die Gärten mit Metallsuchgeräten "durchleuchten", würden sie Eheringe von den Fingern ihrer Träger mit Beisszangen abkneifen? Wohl eher nicht, Gold hat seinen Wert seit 5000 Jahren Menscheitsgeschichte behalten und wird es wohl auch noch einige Zeit weiter.
Grund und Boden ist nie schlecht, selbst wenn es nur ein eigener Schrebergarten ist.

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Kultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafür ins Gefängnis müssen und nie wieder rauskommen.
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Manuel
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verfasst:
13.Okt 2008 - 10:15

Auch von mir ein Hallo,

ich hoffe, ihr habt ein Jahr harten Entzug gut durchgestanden icon_wink

Ich muß sagen, daß ich die letzten Wochen schon mit einiger Faszination auf die Weltnachrichten gesehen habe. Aber wie sagt man so schön: Wenn alle vom Crash reden, kommt er bestimmt nicht.

Ich glaube eher, dass wir eines Morgens aufwachen werden, und dann DER Crash da ist, ohne daß es jemand geahnt hätte.

Momentan ist noch alles zu berechenbar, und die Regierungen noch handlungsfähig. Erst wenn der Staat das gesetzliche Zahlungsmittel nicht mehr mit seinem Gewaltmonopol durchsetzen kann, dann werden sich Ersatzwährungen auf dem Schwarzmarkt etablieren (Gold, Schnaps, Zigaretten usw.). Die entsprechenden Tauschgüter hatten wir ja schon in den alten Beiträgen oft erwähnt.

Man redet immer viel davon, dass alle zur Bank rennen und das Geld abholen und Gold kaufen gehen. Das schadet der Wirtschaft aber überhaupt nicht. Wenn jemand Gold kauft, schmeißt er seine Euros auf den Markt die sich dann im Wirtschaftskreislauf befinden. Wenn alle kaufen und das Geld schnell umläuft, ist das das allerbeste für den Staat. Und was passiert wenn alle Leute "das Vertrauen" in die Währung verlieren? - Ja, sie wollen das Papiergeld loswerden und rennen in den Supermarkt oder kaufen sich die neuesten Elektronik-Spielzeuge. Sie tauschen Geldwert gegen Sachwert. Das kurbelt die Wirtschaft 1a an, und freut den Staat (höhere Steuereinnahmen).

Oder icon_confused

Und nachher wundern sich wieder alle, wie sie sich an der Nase haben herumführen lassen... ins Gold gequatscht wurden... dieses wieder unter Wert an die Bank verkaufen und verschämten Blickes ihr Bargeld wieder auf das Sparbuch einzahlen. Und wer gewinnt wieder dabei? - Genau, die Bank...

Gruß,
Manuel

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Die Menschen gehen lieber zu Grunde, als daß sie ihre Gewohnheiten ändern. - Leo Tolstoi
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wolpertinger

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verfasst:
13.Okt 2008 - 17:54

geschichtlich betrachtet hat jede finanzkrise in einem zeitraum von 2 - 6 monaten eine wirtschaftskrise nach sich gezogen. erste wehen sieht man ja schon bei den autobauern die in den letzten jahr(zehnt)en einfach gepennt haben und nun angeschlagen wie sie eh schon sind die auswirkungen als erstes spüren.
klar wird die wirtschaft jetzt erst einmal angekurbelt weil alle zumindest teile ihres ersparten in sachwerte umwandeln. aber ich denke hierbei handelt es sich um ein strohfeuer. wartet mal noch 1-2 monate bis alle ihren neuen flat-tv und blue ray player haben. was dann? das geld ist dann erst einmal aufgebraucht und die wirtschaft kränkelt immer noch. dazu kommt jetzt der winter in der die wirtschaft von hause aus eh schwächelt.
sehn wir mal was ende dezember - ende januar passiert...

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Dr.Snuggles
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verfasst:
14.Okt 2008 - 11:13

hmmmmm...

ich möchte die aussage von wolpertinger aufgreifen. ich habe im i-net einbischen recherchiert und kann/muss ihm recht geben.

aber wie können wir dieses wissen nun nutzen... ich meine wir sitzen hier und glauben zu wissen das die wirtschaftskrise kommt. wie können wir uns vorbereiten bzw. absichern?

hat jemand eine idee???

... vielleicht haben wir ja hier nun die möglichkeit fakten zu sammeln und diese "kurzfristig" zu unserem vorteil umzusetzen?!?!!? ... allerdings bin ich kein wirtschaftberater, aber für jede idee zu haben!

gruss
doc

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Clearfix
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verfasst:
14.Okt 2008 - 14:42

Ich sag ja immer "Aus der Geschichte lernen heißt für die Zukunft lernen", selbst die Experten sind sich ja einig das wir vor einer Rezession stehen, wobei deren Auswirkungen ja noch nicht so ganz klar sind. Sicher ist wohl das die Arbeitslosigkeit wieder steigen wird und das wiederum höhere Steuern und Abgaben nach sich zieht.
Wie ich dieses "Wissen" allerdings ausnutzen soll ist mir auch nicht so ganz klar. Eventuell wäre es Überlegenswert sein Geld (vorausgesetzt es ist dann noch was wert) in Sicherheit zu bringen, denn derjenige der in die Mühle von Arbeitslosigkeit und HarzIV gerät wird als erstes mal seine Konten offenlegen müssen und alles was da den Freibetrag überschreitet muss "verlebt" werden.

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wolpertinger

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verfasst:
14.Okt 2008 - 15:15

@ clearfix
schöner Satz dein "Aus der Geschichte lernen heisst für die Zukunft lernen".
Ich behaupte sogar: "Ein Blick zurück ist ein Blick nach vorne." Von daher schau ich mir genau an was meine (Ur)Großeltern gemacht haben. Da wurde Grundbesitz geschaffen, Ausgaben minimiert, und immer fleissig ihr Gärtchen/Acker bewirtschaftet. Damit sind sie recht gut durch wirtschaftlich schwere Zeiten gekommen. In unserer Familie gab es immer "Nebenerwerbslandwirte" die in Vollzeit arbeiten gingen und nebenher Ihre Landwirtschaft hatten. Ging es in der Firma schlecht wurde halt die Landwirtschaft intensiviert. Hunger gab es da nicht, allerdings auch nicht jeden Tag Fleisch (aber das muss ja auch nicht sein).
Und an dieses Konzept halten wir uns auch.

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Danny

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verfasst:
14.Okt 2008 - 15:36

ZitatIn unserer Familie gab es immer "Nebenerwerbslandwirte" die in Vollzeit arbeiten gingen und nebenher Ihre Landwirtschaft hatten.


Das klingt immer so schön. Trifft aber leider auf den geringsten Bevölkerungsteil zu. Du hast ja wahrscheinlich auch ein entsprechendes Umfeld gehabt, vielleicht deine Eltern schon einen Hof, die Familie sowieso...

Was machen aber die 80 % die es leider nicht so gut getroffen haben? Deren Eltern dem Suff verfallen sind, es anstatt Geld eher Schläge gab und du dich mit wirklich wenig durchs leben schlagen musstest? - Versteht mich nicht falsch, es ist toll einen Selbstversorger- Hof zu haben. Aber für mich und alle anderen die ich kenne ein netter Gedanke, mehr nicht.

Was ich sehe: In der Krise werden die reich bleiben, die schon immer reich waren. Und sogar noch reicher werden. Den armen Schluckern wird alles genommen werden. Ohne entsprechendes Erbe, finanzielles Polster ist für mich der Traum vom Landleben in sehr weiter Ferne. Oder sonst eine Idee wie man ohne große Verschuldung zum Traumobjekt kommt? - Die Leute bei denen schon immer viel Geld, Land und Ersparnisse da waren, die werden es selbstverständlich viel leichter haben.

Dein Haus und das passende Grundstück hast du wahrscheinlich auch nicht zu 100% aus eigener Tasche gezahlt. Wenn doch, dann bist du einer der glücklichen die das noch können. Die Mehrheit der Menschen kann das allerdings nicht ohne entsprechenden Lottogewinn... die krauchen mehr oder weniger rum, um das nötigste noch kaufen zu können. Alles aus eigener Kraft zu schaffen (ohne jegliche Unterstützung von Familie etc.) mit Startkapital 0,00 EUR halte ich in dieser Gesellschaft für ziemlich aussichtslos. Zumindestens braucht man eine gehörige Portion Glück.

Bin aber für alle Tipps dankbar, wie man die großen Geldtöpfe öffnet icon_lol

Erzählt doch mal, wie seid ihr zu dem Haus gekommen? Emsige Sparsamkeit? Oder wohlbehütetes Zuhause wo man bei Mama und Papa billig essen und leben kann, bis man sich ein eigenes Haus leisten kann?

Was macht jemand, der aus ganz ärmlichen Verhältnissen nach oben will? Gerade mal so eine Miete bestreiten kann, froh ist wenn er den Strom und Benzin bezahlen kann? Schlechte Schulbildung hat? Keine Ersparnisse mehr übrigbleiben? Aber nicht schwarz arbeiten will?

Würde ich gerne was darüber hören... wenn man auf dem eigenen Grund und Boden sitzt + Landwirtschaft betreiben kann (vielleicht noch neben dem Job), ist es selbstverständlich leicht über den "Niedergang" zu reden. Wenn du aber jeden Monat Angst hast, ob das Geld für die nächste Miete ausreichen wird, sieht die Sache schon ganz anders aus.



Danny
Clearfix
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verfasst:
14.Okt 2008 - 15:55

[quote=Danny]
Zitat...Bin aber für alle Tipps dankbar, wie man die großen Geldtöpfe öffnet icon_lol

Erzählt doch mal, wie seid ihr zu dem Haus gekommen? Emsige Sparsamkeit? Oder wohlbehütetes Zuhause wo man bei Mama und Papa billig essen und leben kann, bis man sich ein eigenes Haus leisten kann?...


In meinem Fall war es Sparsamkeit, neben der normalen Arbeit noch ein Nebenjob, und ein Elternhaus das mich unterstützt hat. Dadurch konnte ich mir genug zusammensparen das ich mir schon mit 23 eine eigene Wohnung kaufen konnte. Andere in meinem Alter haben damals noch vom getunten Golf oder dem Urlaub auf Malle geträumt. icon_rolleyes



editiert von: Clearfix, 14.10.2008, 15:56 Uhr

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wolpertinger

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verfasst:
14.Okt 2008 - 16:42

@ Danny
ich wollt dir eigentlich ne PM schicken aber das hat manuel nicht freigeschaltet. also schreibe ich es hier rein obwohl es evtl. etwas off topic ist.
ich bin weder reich geboren noch bin ichs heute. meine oma hat als kriegswitwe mit nem kleinen kind ein altes haus gekauft nen kredit aufgenommen und umgebaut (die nächsten 30 jahre hat sie den dann abbezahlt). mein vater war einfacher bahnarbeiter und hatt 40 jahre lang bei wind und wetter draussen aufm gleis geschuftet. das ist weder ein leichter beruf noch einer wo man reich wird. abends hat er dann noch einmal 3-4h in die landwirtschaft investiert sparsam gelebt und hier und da wurde auch mal eine wiese/äckerchen gekauft wenn etwas geld übrig war. (grundstückspreise liegen übrigens heute immer noch bei ca. 3-5¤/qm). aber du hast recht ich habe ein prima elternhaus und eine tolle unterstützung sonst würde es mir heute auch nicht so gut gehen. und so wie ich es vorgelebt bekommen habe mache ich es heute auch. sparen, sparen, sparen und dann was werthaltiges kaufen. übrigens habe ich kein haus gekauft sondern das elterliche totalsaniert (5 jahre harte arbeit).
lass dich nicht entmutigen danny und bleib deiner linie treu, schritt für schritt wird es dann besser.

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Manuel
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verfasst:
15.Okt 2008 - 18:25

wolpertinger
sehn wir mal was ende dezember - ende januar passiert...


Das wir auf eine Krise größeren Ausmaßes zusteuern, halte ich ebenfalls für sehr wahrscheinlich.
Mit Zeitangaben bin ich persönlich aber sehr vorsichtig geworden. Meistens kommt es ganz anders, als man denkt.

Es gibt seit einigen Jahren eine Seite im Netz, deren Webmaster jeden Tag neue Hiobsbotschaften verbreitet. Jedes Wochenende sieht er den "Meltdown" und "Crash des Finanzsystems". Jedesmal wenn nichts passiert, wird der Zusammenbruch eine Woche weiter geschoben. Jedesmal wenn eine kleine Wirtschaftsmeldung bei SPON auftaucht, findet man sie garantiert 2 Stunden später auf entsprechender Seite: "Komplett Zusammenbruch nicht mehr fern! Heute nacht schon Kollaps? - Sperren die Banken am Montag noch auf??"

Ein paar von euch wissen bestimmt, wen ich meine icon_lol

Einerseits recht amüsant, andererseits höre ich bei solchen Seiten immer unterschwellig raus: "Hoffentlich kracht's bald. Ich hab's ja schon lange gesagt. Ich habe ja vorgesorgt, und alle die nicht auf mich gehört haben, kann ich beim Absaufen zusehen. Selbst schuld wer keine "Rettungsboote" kauft."


Angst erzeugen ist immer das beste Mittel jemanden zu manipulieren. Es spricht im Unterbewußten unsere Ur-Ängste an, und scheinbar ist man dann nicht mehr zu kritischem Denken fähig. Das ist Gehirnwäsche auf einfachstem Level. Jage den Leuten Angst ein bis sie einknicken, und biete ihnen dann eine Lösung an. Ich schätze mal, dass sich gut 90 v.H. Bürgern freiwillig überwachen lassen würden und bei einem Krieg mit "Ja" stimmen würden, wenn man nur genug Angst erzeugt.

Es gibt da recht interessante Psychlogische Werke (neben LeBons Psychologie der Massen), die die Methoden der Gehirnwäsche erklären und Mittel dagegen aufzeigen.

Gruß,
Manuel

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verfasst:
15.Okt 2008 - 19:11

hartgeld.com ? ...Find ich ganz amüsant icon_wink

Aber mal ehrlich... ich bin zwar ganz gerne auf das Schlimmste vorbereitet, aber ich freu mich jeden Tag wenn nichts passiert ist. Wobei momentan ja doch einiges dafür steht das sich die Finanzkrise noch ganz groß auswachsen kann.

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Manuel
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verfasst:
15.Okt 2008 - 20:00

Clearfixhartgeld.com ? ...Find ich ganz amüsant icon_wink


Meine Beschreibung war wohl anschaulich genug icon_smile

Ich schau da auch immer rein, die Grafiken sind immer ganz witzig. Auch als Info-Quelle brauchbar, da man nicht mühsam nach Nachrichten suchen muß. Allerdings sind Marktschreier noch nie mein Ding gewesen... aber das ist wohl Teil der Strategie. Im dem Sinne ja auch meine "Warnung" nie auf Datumsangaben zu setzen. Man liegt meistens falsch. Es ist weder der prophezeite "Bank run" gekommen, noch habe ich den letzten Wochen ein einziges Mal eine Schlange am Bankschalter gesehen. Man kann sich auch in eine Sache verrennen, ich kenne das selbst. Irgendwann sieht man nur noch "Anzeichen eines Crashs" und den kurz bevorstehenden Kollaps. Es ist manchmal ganz heilsam, sich ein Jahr mit völlig anderen Themen zu beschäftigen.

Wie oft habe ich früher im Proph-Forum gelesen: "Habe heute drei Mücken im Januar gesehen!!! - DAS KRIEGSJAHR IST GEKOMMEN!!" Es ist weder der Crash gekommen, noch der WK III, noch stehen die Russen vor der Tür. Hätte man auf die zahlreichen Prophezeiungen gehört, säße man schon seit 5 Jahren im Bunker und wäre vor Angst wie eine Primel eingegangen. Man muß seine sieben Sachen ordnen, und der Dinge harren die da kommen werden. Verzweifelte Ausschau nach Omen macht verrückt.

Gruß,
Manuel

PS-Edit: So wie ich das sehe, hatte eher Hannich (geldcrash.de) recht: Deflation kommt. Alles wird billiger, weil niemand mehr was kauft. Der Kunde kauft daher nicht heute, sondern erst morgen oder übermorgen, weil ja eh' alles billiger wird. Siehe dazu auch:
http://info.kop...spirale.html - Also jetzt lieber Bargeld halten und nicht in EM versenken. Und immer schön streuen mit der Krisenvorsorge, es ist immer falsch nur auf ein Pferd zu setzen!

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Hugimon

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verfasst:
15.Okt 2008 - 22:48

Wie war das? Wenn alles laut „Kriese!“ ruft, kommt sie nicht? Ich persönlich glaube dass sich aus der Finanzkriese nicht viel entwickelt. Etwa 500 Mrd. Euro stehen in Dtl. bereit und bisher wollte sie keiner haben. Die Finanzkriese beschleunigt den Niedergang vielleicht, ein Kollaps ist aber nicht in Sicht, ehr nur eine Rezession aber die muss ja auch ab und zu sein. Und die Isländer werden auch nicht verhungern icon_biggrin
Clearfix
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verfasst:
15.Okt 2008 - 23:15

HugimonWie war das? Wenn alles laut „Kriese!“ ruft, kommt sie nicht? Ich persönlich glaube dass sich aus der Finanzkriese nicht viel entwickelt. Etwa 500 Mrd. Euro stehen in Dtl. bereit und bisher wollte sie keiner haben. Die Finanzkriese beschleunigt den Niedergang vielleicht, ein Kollaps ist aber nicht in Sicht, ehr nur eine Rezession aber die muss ja auch ab und zu sein. Und die Isländer werden auch nicht verhungern icon_biggrin


Eine funktionierende Kristallkugel haben wohl die wenigsten Zuhause stehen, ich auch nicht, aber die momentane Krise stellt alles bisher dagewesen der letzen Jahre, einschließlich des Platzens der Dotcom-Blase, in den Schatten.
Auch zahlreiche Experten, also diejenigen die immer im Fernsehen ihren Senf dazugeben -z.B. Dirk Müller von der Frankfurter Börse, sprachen davon das die momentane Krise nur von der von 1929 übertroffen wurde.

...Ich muss mal den Beitrag heraussuchen wo Herr Müller die Flatter bekommt...

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Clearfix
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verfasst:
15.Okt 2008 - 23:31

So, hier der Link:
http://www.yout...ture=related

Also bei dem Interview steht Mr. DAX der Angstschweiß ganz schön auf der Stirn...!

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Danny

Freizeit-Survivor
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Beiträge: 24

verfasst:
16.Okt 2008 - 00:04

"... mit 70%iger Wahrscheinlichkeit fliegt der Laden auseinander..."

Ja, und eben habe ich folgende Meldung gelesen:

http://www.spie...4440,00.html

Auf einer Weltkonferenz wollen sie das globale Finanzsystem umkrempeln. Das Gipfeltreffen müsse dafür sorgen, dass sich die Krise "nie wiederhole", sagte Kanzlerin Merkel.

Bekommen wir jetzt die Weltwährung?
Leute, jetzt wird's spannend. Morgen früh kaufe ich ne Kiste Limo und drei Tüten Chips und hock mich vor die Glotze icon_biggrin

Das alles ist DIE Chance eine Weltregierung aufzubauen. So wie es die "Verschwörungs-Spinner" uns seit Jahren sagen. Fast könnte man das alles für gewollt halten: Länder kaputtschießen per Aktienmarkt, die Banken unter Staatskontrolle stellen, bankrotten Firmen die Kredite abkaufen. Und schon hat man wieder mal ein Großteil unter perfekter Kontrolle. Es gruselt mich geradezu, wenn ich die Sachen sehe, die in dem allseits bekannten Film ZEITGEIST vorausgesagt werden. Es trifft alles so ein wie dort gezeigt wird.


Danny
Hugimon

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verfasst:
16.Okt 2008 - 00:09

Interessant. Vielleicht bin ja auch nur jemand der auf den Jungen welcher vor dem Wolf warnt nichtmehr hören möchte. Doch ich bleibe skeptisch, solange die Rezession nur dazu führt das sich ein Teil der Bevölkerung nichtmehr halbjährlich ein neues Handy kaufen kann, geht sie mir eh am Hintern vorbei. Ihr wisst was ich meine. Das es erst einmal abwärts geht war an sich klar, das passiert nämlich sowieso immer wenn es so wenig Arbeitslose gibt und der Finanzminister anfängt von einem „Ausgeglichenem Haushalt“ zu labern. Eine Kristallkugel fehlt mir aber in der Tat.
Ach ja, fang lieber an Bunker in eure Vorgärten zu graben! Nibiru kommt!
http://www.bunkerbau.ws24.cc
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verfasst:
16.Okt 2008 - 08:45

Hugimon...Ach ja, fang lieber an Bunker in eure Vorgärten zu graben! Nibiru kommt!...


Brauch ich nicht, ich hab das schon gemanagt. In dem Fall wird mich eine Reichs-Flugscheibe der Thule Gesellschaft abholen und mich flugs nach Neuschwabenland und von dort aus direkt in die "Hohle Erde" fliegen.

Nibiru... die Verschwörungstheorie kannte ich noch nicht icon_lol icon_lol icon_lol

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verfasst:
18.Okt 2008 - 17:01

Artikel aus SPON vom 18.10.08:

Krisenbanker gönnen sich 70-Milliarden-Belohnung

Wo kann man pokern, alles verlieren und trotzdem kassieren? In der Bankenwelt. Wie der "Guardian" berichtet, zahlen Wall-Street-Firmen ihren erfolglosen Managern noch einmal 70 Milliarden an Gehältern und Sonderprämien - bevor sie in Washington um Hilfe betteln.


Hamburg - Während Politiker in Europa und Amerika Rettungspakete für den Finanzsektor schnüren, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, stellen manche Banker schnell noch ihre eigenen und großzügigen Notfallpläne auf. Wie die britische Tageszeitung "The Guardian" recherchiert hat, verteilen alleine die Geldhäuser an der Wall Street noch einmal 70 Milliarden Dollar an ihr Spitzenpersonal, das meiste davon in diskreten zusätzlichen Bonuszahlungen. Die Manager belohnten sich damit für ein Geschäftsjahr, schreibt der "Guardian", in dem sie das globale Finanzsystem in die schlimmste Krise seit dem Börsencrash von 1929 führten.
...
Nach Angaben des "Guardian" sind... ...erstaunliche Beträge für Gehälter und Sonderzahlungen aufgelaufen:

*Bei Goldman Sachs 11,4 Milliarden,
*bei JP Morgan 6,53 Milliarden,
*bei Merrill Lynch allein im letzten Quartal 3,49 Milliarden,
*und selbst bei der Pleitebank Lehman Brothers waren noch 6,12 Milliarden für derartige Zahlungen reserviert.


Hier der ganze Artikel:
http://www.spie...4916,00.html

Eine Verhaltensweise von der ich mal behaupte das diese nicht gerade dazu beiträgt den sozialen Frieden zu wahren. Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren (nach dem man die Verluste zu Verantworten hat und sich selbst noch einmal ordentlich die Taschen gefüllt hat). complain

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Hobby-Survivor
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verfasst:
18.Okt 2008 - 21:10

Keine Angst der größte Teil der Kohle fliesst jetzt eh wieder zu den entsprechenden Seelsorgern der armen Manager die sich da ausheulen das jetz alle böse auf sie sind.

Achja und da manche von denen eh jetz gefeuert wurden, kostet es die Amis weiterhin noch das Arbeitslosengeld für die Loser....
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verfasst:
19.Okt 2008 - 01:18

Und noch etwas das im Zuge der momentanen Krise hochkommt: Cross-Border-Leasing (CBL), hierbei wurde Infrastruktur und Betriebsmittel an US-Investoren mit einer Laufzeit von bis zu 99 Jahren verkauft und anschließend wieder von den ursprünglichen Besitzern gemietet. Betroffen sind unter anderen:
*Pumpwerke, Rohrleitungen, Hochbehälter der Wasserversorger
*Straßenbahnschienen
*Abwasseranlage
*Klärwerke
*Messehallen
*Infrastruktureinrichtungen der Deutschen Flugsicherung
*ICE-Züge der Deutschen Bahn
*Briefverteilzentren der Deutschen Post
*Müllverbrennungsanlagen
usw., usw...

Das schlimmste denkbare Szenario ist, dass die internationalen staatlichen Rettungsmaßnahmen nicht greifen, am Leasinggeschäft beteiligte Banken pleite gehen und dann deutsche Steuerzahler den Rückkauf ihrer Infrastruktur stemmen müssen.

Hier gehts zum Artikel:
http://www.zeit...munen?page=1

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Kultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafür ins Gefängnis müssen und nie wieder rauskommen.
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Grummel

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verfasst:
19.Okt 2008 - 12:48

@Clearfix

Dann sind also die bösen Banken so unverschämt unsere Steuergelder auch noch öffentlich zu verjubeln... böse böse....

Ich glaube nicht das die was aus der Geschichte lernen. Aus der Sicht der Banken sind wir zu einfach erpressbar, warum also was ändern.
Der nächste Knall ist so zwangsläufig vorprogrammiert. icon_frown
___________________________________________________________

Gibts eigentlich praktische Konzepte eine "Selfmade" Währung zu etablieren?

Clearfix
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verfasst:
19.Okt 2008 - 15:07

Grummel @Clearfix

Dann sind also die bösen Banken so unverschämt unsere Steuergelder auch noch öffentlich zu verjubeln... böse böse....


Nun ja, was heißt böse... die Banken nutzen nur unser System aus das soetwas auch zulässt. Jahrelang war ja das Credo das sich der Staat aus der Wirtschaft heraushalten soll da immer die Selbstregulierungskräfte der Märkte beschworen wurde. Jetzt in der Krise sind diese Rufe verstummt, im Gegenteil -nun wird nach dem Staat gerufen der es richten soll da ansonsten alles vor die Hunde geht.

Das Handeln in den Führungsetagen der Wirtschaft wird heutzutage nur vom Ergebnis der Bilanzen bestimmt, zweifellos wichtig, aber ich hatte das Gefühl das es früher noch so etwas wie eine soziale und moralische Komponente gab die heutzutage fast gänzlich abhanden gekommen ist.
Ich brauch mir dazu nur die Situation bei uns in der Firma ansehen. Als ich dort Mitte der Neunziger angefangen habe hatten wir da einen Chef der sich für seine Mitarbeiter interessiert hat, der auch mal ein paar Worte mit dem kleinen Angestellten und Arbeiter gewechselt hat hinter denen echtes Interesse stand. Da wurde auch mal Mitarbeitern geholfen die in eine finanzielle Schieflage geraten waren, natürlich kein geschenktes Geld, aber langfristigere Vorschüsse. Das Betriebsklima war hervorragend, man fühlte sich als große Familie und der Firma ging es gut.
Dann ging unser alter Chef nach dem Milleniumswechsel in den Ruhestand, unsere Firma ging in einem großen Konzern auf und nun war die Zeit der Manager angebrochen. Jahrein jahraus kamen immer wieder neue Geschäftsführer, leitende Angestellte und Unternehmensberater um den Laden so richtig zu sanieren. Nicht das jetzt der Eindruck entsteht unsere Firma hätte vorher Verluste gemacht, nein wir schrieben immer schwarze Zahlen, aber anscheinend war jemand der Meinung das die Rendite noch gesteigert werden konnte. Also wurde Rationalisiert, Leute entlassen, Gehälter gekürzt, Arbeitszeiten verlängert, Vergünstigungen gestrichen.
Was wurde erreicht? Das Klima ist im Keller, jeder schiebt "Dienst nach Vorschrift" und die Gewinne sind nicht signifikant gestiegen (als Controller hab ich einen gewissen Einblick in die Zahlen), nur eines haben wir jetzt mehr... die Zahl der Häuptlinge ist gestiegen, da wo es früher zwei Führungskräfte gab sind es heute neun.

Wir leben in einer Zeit in der nur das "noch mehr" zählt, angefangen bei den großen Konzernen bis hin zum kleinem Mann dem weiß gemacht wird das er nur etwas gilt wenn er ordentlich konsumiert, und falls das Geld zum Konsum fehlt ist es ja ganz einfach einen Kredit zu bekommen (schon mal in letzter Zeit Werbefernsehen gesehen?). Dieses System ist über die Jahre soweit aufgepumpt worden bis der Ballon nun vor dem Platzen steht, ob dieses 500 Mrd. Pflaster ausreicht um den Riß zu flicken werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Wenn sich aber an dem System nicht grundlegend etwas ändert wird es irgendwann den ganz großen Knall geben.

Ach ja, die deutsche Einheit hat bis jetzt ca. 1000 Mrd. DM gekostet, nur mal um die Größenordnung dieses Pflasters zu verdeutlichen.

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Grummel

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verfasst:
19.Okt 2008 - 18:12

Hmmm ... bin jetzt kein Finanzmensch, kann deshalb sein das ich was falsch versteh.

Das ganze Finanzielle, Industrielle, Staatliche und Zwischenmenschliche sind doch Bestandteile eines Systems oder?
Warum trennt man dann was zusammengehört und vernachlässigt die Beziehungen unter den Komponenten? Da geht ja jeder Kontroll/Regelkreis zum Deibl.
Halt ich für genauso dämlich wie den Erfolg eines Unternehmens auf die Bilanz zu beschränken und deshalb Menschen nur als Kostenfaktoren zu betrachten.
("Menschlich" wirds nur wenn dadurch die Produktion gesteigert wird, die Leutz werden dann trotzdem gnadenlos rausgeschmissen siehe Nokia)

Man kann eine Familie doch auch nicht über den Kalorienverbrauch definieren.... oder die Freundin durch die Oberweite.

Von meinem Standpunkt aus ist der Mensch nicht Teil eines Systems sondern das System besteht aus Menschen. Alles weitere was dieses Systen definiert sind Wechselwirkungen und Theoretische Konstrukte die eine Funktion gewährleisten sollen. Realität werden die nur durch Menschen die nach diesen handeln.

Wenn sich jetzt einer ein Scheibchen aus dem System nimmt, es für unabhängig vom Rest erklärt damit er machen kann was er will.... dann ist das eine ziemlich Gewinnbringende "Blindheit" findest nicht?

Ist jetzt vielleicht provokant, aber ich hab den Eindruck das speziell die Banken eine art Monopol haben, ein Monopol über einen wichtigen Mechanismus des Systems und damit über Produktivität und Zukunft ganzer Völker.... Geld wird nur bezahlt damit sie weiter existieren und somit auch der Rest.
Diese Alternativlosigkeit....also für mich bleibt das Erpressung, vor allem dann wenn sich die Verantwortlichen noch daran bedienen.

Wenn ich das dann mit der Wiedervereinigung vergleiche stelle ich markante Unterschiede in Motivation, Laufzeit, Ziel und Adressat fest. Zwischen Investition und Rettungspaket ist halt doch ein Unterschied...
Clearfix
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verfasst:
19.Okt 2008 - 18:27

Grummel...Wenn ich das dann mit der Wiedervereinigung vergleiche stelle ich markante Unterschiede in Motivation, Laufzeit, Ziel und Adressat fest. Zwischen Investition und Rettungspaket ist halt doch ein Unterschied...


Das Beispiel mit den Kosten der Wiedervereinigung war nur gewählt um der Höhe des "Rettungspaketes" etwas von vergleichbarer finanzieller Wertigkeit gegenüberzustellen.
500.000.000.000,00 EUR ist eine Zahl mit soviel Nullen, darunter kann man sich schon nichts mehr konkretes vorstellen.

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Grummel

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verfasst:
19.Okt 2008 - 18:56

Aso, tschuldige

... ich hab mir versucht vorzustellen wieviele Menschen man damit ein Leben lang ein Vernünftiges Gehalt zahlen kann...

bin so auf 200-300.000 Leute gekommen...

EDIT

http://www.tage...ofer100.html





editiert von: Grummel, 20.10.2008, 14:03 Uhr
Clearfix
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verfasst:
22.Okt 2008 - 18:42

Und noch eine Meldung:

Pakistan ruft Weltgemeinschaft um Hilfe
Jetzt auch noch Pakistan: Dem von Terror und politischen Umbrüchen gebeutelten Land droht wegen der Finanzkrise der wirtschaftliche Kollaps. Der Internationale Währungsfonds soll Milliarden geben - die Regierung hofft, dass der Westen aus Angst vor einem Erstarken der Islamisten hilft.

Quelle:
http://www.spie...5809,00.html

Wie war das? Das Schlimmste ist ausgestanden... wer glaubt denn solche Sprüche noch?

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Papiertiger

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verfasst:
23.Okt 2008 - 14:10

"noch stehen die Russen vor der Tür. " Sicher ?


Zitatanonym

Aus gut informierten Quellen haben wir erfahren!

Laut vertraulicher Dienstanweisung der so genannten "BRD Behörden", wurden alle Einrichtungen wie: Altenheime, Pflegeheime, Polizei, Armee, und so weiter, angewiesen, für mindestens zwei Wochen Lebensmittelvorräte anzulegen!

Es wird Ende 2008 Anfang 2009 mit dem totalen Zusammenbruch der Wirtschaft gerechnet!

Diese Dienstanweisung ist vertraulich und nicht für die Öffentlichkeit gedacht!

Weiter heißt es, das auch damit gerechnet wird, das die Energieversorgung zusammenbrechen könnte!

Was das heißt!? Sollte sich jeder selbst klarmachen!

Diese Information haben wir aus drei unterschiedlichen und vertrauenswürdigen Quellen erhalten!



oder hier


Offensichtlich handelt es sich um eine Krise in Europa, die Anfang nächsten Jahres kommen soll

http://infokrie...8_10_22.html

Mein Tipp: in Deutschland

Die Dichte der Anzeichen / Informationen für einen Chrash / Umbruch die zu mir kommen , ist so hoch wie noch nie vorher




editiert von: Papiertiger, 23.10.2008, 14:16 Uhr
Bonobo
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verfasst:
23.Okt 2008 - 17:14

[quote=Papiertiger
Zitatanonym

Aus gut informierten Quellen haben wir erfahren!

Laut vertraulicher Dienstanweisung der so genannten "BRD Behörden", wurden alle Einrichtungen wie: Altenheime, Pflegeheime, Polizei, Armee, und so weiter, angewiesen, für mindestens zwei Wochen Lebensmittelvorräte anzulegen!

Es wird Ende 2008 Anfang 2009 mit dem totalen Zusammenbruch der Wirtschaft gerechnet!

Diese Dienstanweisung ist vertraulich und nicht für die Öffentlichkeit gedacht!

Weiter heißt es, das auch damit gerechnet wird, das die Energieversorgung zusammenbrechen könnte!

Was das heißt!? Sollte sich jeder selbst klarmachen!

Diese Information haben wir aus drei unterschiedlichen und vertrauenswürdigen Quellen erhalten!



Bei Bundesbehörden hab ich keinen Einblick. Aber wenn im Freistaat Bayern eine solche Anweisung erlassen worden wäre, müßte ich es definitiv wissen, da es bei meinem Dienstherrn ein kommunales Krankenhaus und einen städtischen Eigenbetrieb mit Pflege- und Altenheimen gibt. Auch über unser Gesundheitsamt hab ich nichts dergleichen vernommen. Ich würde sowas denke ich auf jeden Fall als Umlauf über den Schreibtisch bekommen. Auch mein Studienkollege, der in einem Katastrophenschutzamt arbeitet weiß nix und der ist gut genug Freund, so dass er es mir gesagt hätte, zumal er meine Interessen kennt. Bisher nix.

Das Thema Cross-Border-Leasing ist bei uns aber tatsächlich Thema. Da bei uns etliche Investitionen damit finanziert wurden.

Gruß Bonobo
Papiertiger

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verfasst:
23.Okt 2008 - 18:16

Also ich habe gerade ein Telefonat geführt, da sagte mir mein Telefonpartner, vor 2 Tagen über den "Presseclub" (der war mal Journalist - keine Ahnung ob das damit zusammenhängt) hätte er die Info bekommen, daß an alle Krankenhäuser etc. raus wäre, die sollten sich (sogar) für 2 Monate mit Energie etc. eindecken.

Das was kommt, dürfte mit Cross-Border und anderen Lapalien wenig zu tun haben ...
Clearfix
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verfasst:
23.Okt 2008 - 23:08

Papiertiger...
Zitatanonym
...Laut vertraulicher Dienstanweisung der so genannten "BRD Behörden", wurden alle Einrichtungen wie: Altenheime, Pflegeheime, Polizei, Armee, und so weiter, angewiesen, für mindestens zwei Wochen Lebensmittelvorräte anzulegen!...
...


Gibt es für diese Meldung auch eine Quelle? Ansonsten ist sowas halt nur eine Scheißhausparole und Scheißhausparolen hatte ich in den Jahren beim Bund genug. Apropos Bundeswehr... deren Vorräte reichen sogar in Friedenszeiten länger als 2 Wochen, da braucht man nicht extra Vorsorge treffen. icon_wink

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Bonobo
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verfasst:
23.Okt 2008 - 23:26

Papiertiger
Das was kommt, dürfte mit Cross-Border und anderen Lapalien wenig zu tun haben ...


Meiner Meinung nach wird die innere Sicherheit ein Problem. Und die hängt damit zusammen, dass das Sozialsystem nicht mehr finanzierbar ist. Die Kommunen können ihre notwendigen Investitione nur auf Pump oder mit Tricks wie die Cross-Border Geschichte nur durch Kredite finanzieren. Sie können zwar per Gesetz nicht Pleite gehen. Aber was ist, wenn Sie keine Kredite mehr bekommen und absehbar das von Clearfix aufgezeigte Szenario eintritt.?

Für kleine Gemeinden ist das nicht schlimm, aber für Großgemeinden mit Problemstadtteilen deren Bewohner hauptsächlich von Transferleistungen leben könnte hier etwas zukommen.

Gruß Bonobo



editiert von: Bonobo, 23.10.2008, 23:42 Uhr
Dagmar

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verfasst:
24.Okt 2008 - 07:02

Hallo,

ich schließe mich mal der Meinung von Clearfix an. Alleine schon die Formulierung "BRD Behörden" signalisiert aus welcher Ecke dieses Gerücht kommt. Weil es einfach die BRD Behörden nicht gibt. Es gibt auf Bundesebene, Länderebene, Kreis, Stadt, etc. überall Behörden. Von welcher dieser Behörden soll dann diese Anweisung kommen.

Und wenn es dann doch so geheim ist, die Infos sollen ja an alle möglichen Institutionen gehen wo nicht überall Geheimnisträger sitzen (oder ist ein Heimleiter eines Altenheimes automatisch Geheimnisträger). Und wenn dann der Hausmeister beauftragt wird Platz für die Vorräte zu schaffen und der die Zivis damit beauftragt ..... u.s.w.

Ich denke das ist wirklich eine Sch.....hausparole.

Das davon mal abgesehen wirklich im Moment akut Gefahren für unser gesamtes System besteht, das will ich überhaupt nicht abstreiten - im Gegenteil. Aber sowas wie die oben behauptete Dienstanweisung - das kann ich leider nicht ernst nehmen.

Dagmar
ATAN
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verfasst:
24.Okt 2008 - 12:11

Ich möchte mich Dagmar bei der Beurteilung der "anonymen, gut informierten Quelle" anschließen, sicher wird das kommende Jahr besonders für die Wirtschaft schwer, aber wir sollten auf dem Teppich bleiben. In diesen Zeiten blühen die "Schei...hausparolen" wie im Sommer der Löwenzahn. Auch ist es genau richtig, sich mal die Frage zu stellen, wer denn ein besonderes Interesse an solchen "Parolen" hat. Wer sich bis jetzt gut vorbereitet hat, wird diese Zeiten überstehen.
Ich bin sicher, der ganz große "Crash" wird uns später mal und unerwartet erreichen.
ATAN icon_cool
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verfasst:
24.Okt 2008 - 19:39

Clearfix
Apropos Bundeswehr... deren Vorräte reichen sogar in Friedenszeiten länger als 2 Wochen, da braucht man nicht extra Vorsorge treffen. icon_wink


Nanu, welche Art von Vorräten meinst Du denn?
Diesel z.B. für die Notstrom-Aggregate ist nicht genug vorhanden, die Tanks werden nicht dauerhaft voll belassen. Erst wenn durch die vorgeschriebenen Probeläufe die Tanks fast leer sind, wird wieder "getankt". Verpflegung? Tja, die Verpflegungslager gibt es im alten Sinne nicht mehr. Ich bezweifle, dass es über die EPA´s für die Auslandseinsätze hinaus noch viele Vorräte geben wird.
Munition? Tja, auch da wird gespart, etliche Mun-Depots wurden geschlossen, Standort-Munitionsniederlagen wurden (von einigen gaaaanz wenigen mal abgesehen) geschlossen, die Mun-Behälter in den Kasernen sind maximal noch mit Munition für Schulschießen befüllt. Aber die wenigen Mun-Depots, die es noch gibt, sind wenigstens gut gefüllt, aber das würde für alle Einheiten niemals reichen.
Fahrzeuge? Mist, seit Bestehen des BW-Fuhrparkservice haben viele Einheiten keine handelsüblichen Fahrzeuge (Pkw, Transport-Pkw, Busse) mehr. Viele "überzählige" Lkw stehen stillgelegt im Kfz-Bereich herum.
Also, auf die tollen Vorräte der Bundeswehr würde ich mich nicht verlassen. Dank Sparmaßnahmen und Privatisierung ist die Bw vorratsmäßig denkbar knapp ausgestattet.
Und das wird, so denke ich mal, auch in anderen öffentlichen Bereichen nicht anders sein.

Gruß,

Björn
Clearfix
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verfasst:
24.Okt 2008 - 22:38

therapistNanu, welche Art von Vorräten meinst Du denn?
Diesel z.B. für die Notstrom-Aggregate ist nicht genug vorhanden, die Tanks werden nicht dauerhaft voll belassen. Erst wenn durch die vorgeschriebenen Probeläufe die Tanks fast leer sind, wird wieder "getankt". Verpflegung? Tja, die Verpflegungslager gibt es im alten Sinne nicht mehr. Ich bezweifle, dass es über die EPA´s für die Auslandseinsätze hinaus noch viele Vorräte geben wird.
Munition? Tja, auch da wird gespart, etliche Mun-Depots wurden geschlossen, Standort-Munitionsniederlagen wurden (von einigen gaaaanz wenigen mal abgesehen) geschlossen, die Mun-Behälter in den Kasernen sind maximal noch mit Munition für Schulschießen befüllt. Aber die wenigen Mun-Depots, die es noch gibt, sind wenigstens gut gefüllt, aber das würde für alle Einheiten niemals reichen.
Fahrzeuge? Mist, seit Bestehen des BW-Fuhrparkservice haben viele Einheiten keine handelsüblichen Fahrzeuge (Pkw, Transport-Pkw, Busse) mehr. Viele "überzählige" Lkw stehen stillgelegt im Kfz-Bereich herum.
Also, auf die tollen Vorräte der Bundeswehr würde ich mich nicht verlassen. Dank Sparmaßnahmen und Privatisierung ist die Bw vorratsmäßig denkbar knapp ausgestattet.
Und das wird, so denke ich mal, auch in anderen öffentlichen Bereichen nicht anders sein.

Gruß,

Björn


Die Lagerhaltung in den einzelnen Standorten wurde tatsächlich massiv heruntergefahren, das begann schon in den Neunzigern. Grund war das sich mit Ende des kalten Kriegs die Bedrohungslage geändert hat sowie um die Kosten zu senken da im Zuge der Truppenreduzierung auch die Lagerhaltung verringert wurde.
Selbst das Personal in den verschiedenen Versorgungs-, Einlagerungs-, Geräte-, Material- und Sanitätsdepots der Bundeswehr ist heute überwiegend von für die Bundeswehr arbeitende Privatfirmen.
Trotz dieser Rationalisierungsmaßnahmen der letzten Jahre ist die BW dennoch in der Lage den Betrieb länger als zwei Wochen aufrecht zu erhalten. icon_wink
Nicht zu vergessen sind die NATO-Piplines und Tanklager, allein die Tanklager der einzelnen Luftwaffe-Geschwader für die Aufrechterhaltung des täglichen Flugbetriebs sind beträchtlich.
Der "Just in Time"-Gedanke macht vielleicht in der Wirtschaft noch Sinn, aber ganz sicher nicht bei einer Armee.
Wobei ich finde das die Regelung mit dem BwFuhrparkservice, Einsparung hin oder her, einfach kontraproduktiv ist, da man dadurch Know How und Kapazitäten der BW beschneidet.

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Papiertiger

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verfasst:
25.Okt 2008 - 22:41

Baltic Dry Index

http://shipping...k_chart.html

Naja, die Frachtkosten sind schon zusammengebrochen mit dem Frachtaufkommen, aber das hatten wir hier glaub ich schon mal ...
Grummel

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Beiträge: 271

verfasst:
25.Okt 2008 - 23:12

@Papiertiger
Hmm .. ich hab schon gehört das D durch den Biologischen Fußabdruck der Bevölkerung auf Lebensmittellieferungen angewiesen ist.

In der Verbindung würde mich dann die Dimension der Lieferungen interessieren... ab wann wird das vom Wirtschaftlichen zum Survival Problem?

Kann man das dann überhaupt von diesen Wirtschaftsdaten ableiten?
Clearfix
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Beiträge: 184

verfasst:
25.Okt 2008 - 23:38

@Grummel
Meinst du den "ökologischen Fußabdruck"?

@Papiertiger
Im Forum meiner Heimatzeitung haben wir auch schon einen Unternehmer der so langsam Probleme bekommt:
Zitat...Mich trifft die Krise jetzt langsam auch. Es ist derzeit voellig unmoeglich Ware nach Europa zu verschiffen. Es gibt ganz einfach keine Akkreditve mehr zwischen den Banken. So gross ist das Misstrauen bei denen untereinander.
Ohne diese kann man Container nur noch voellig ohne jede Absicherung verschicken, ohne jede Garantie, dass jemals bezahlt wird.
Damit ist der Warenhandel praktisch eingestellt...


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Papiertiger

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Beiträge: 51

verfasst:
25.Okt 2008 - 23:51

naja ich erlaub mir mal hierhin zu verweisen:

Die Logistik-Kette bricht

http://www.mmne...anlegen.html

Dank "Globalisierung" wird ja der Großteil der Waren aus Teilen der ganzen Welt zusammengebastelt und diese Teile / Waren auch nochmal in der Welt rumgeschickt, was passiert wenn die Transportwege nicht mehr funktionieren ...

Und die landwirtschaftliche Produktion in Deutschland ist auch nicht zur Versorgung der Bevölkerung ausreichend, dank WTO, EU, Merkel & Co.



editiert von: Papiertiger, 25.10.2008, 23:57 Uhr
Grummel

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verfasst:
26.Okt 2008 - 12:57

Clearfix@Grummel
Meinst du den "ökologischen Fußabdruck"?


Jepp den hab ich gemeint^^
Clearfix
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verfasst:
26.Okt 2008 - 22:07

Im Nahen Osten wird weitergezündelt:

Syrien wirft US-Militärs Helikopter-Angriff auf Dorf vor

Militäreinsatz an der irakisch-syrischen Grenze: US-Helikopter sollen Berichten des syrischen Fernsehens zufolge bei einem Luftangriff mindestens acht Zivilisten getötet haben. US-Behörden hüllen sich bisher in Schweigen - die Attacke könnte islamistischen Kämpfern gegolten haben. Damaskus kündigte Protest an.

http://www.spie...6628,00.html

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verfasst:
27.Okt 2008 - 21:25

Das Spiegel Online Forum gehört den "Verschwörungstheoretikern", sowas hab ich dort auch noch nicht erlebt! Vor 2 Wochen hätte man solche Foristen dort noch ausgelacht.
http://forum.sp...376&page=141

Auch interessant:
ZitatArthur Cashin, UBS New York, zu CBS News:
“Something very, very powerful is looming. And I suspect what happens over the next five to eight days will be something we talk about for generations.”

Quelle:
http://www.cbsn...542591.shtml

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ATAN
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verfasst:
11.Nov 2008 - 12:55

>>>Angst erzeugen ist immer das beste Mittel jemanden zu manipulieren.<<<<

Um die Menschen für einen Krieg gefügig zu machen, werden die Kriegsgegner als feige lächerlich gemacht. Konnte man gut beim letzten Golfkrieg/Irakkrieg sehen. Jeder der gegen diesen Krieg war, besonders Europäer, wurden in der gleichgerichteten Presse lächerlich gemacht und als Angsthasen hin gestellt. Da wurden sogar die "french fries" (pommes) umbenannt und sollten "freedom fries" genannt werden. Wer gegen Überwachung ist, hat wohl was zu verbergen und wer gegen Privatisierung ist, muß wohl ein Kommunist sein. Wer keine Arbeit hat ist nur faul oder Sozialschmarotzer usw... Diese Welt ist kompliziert, immer vorsichtig sein, wenn jemand einfache Antworten oder Lösungen anbietet. Besonders in Krisenzeiten ist größte Aufmerksamkeit gefragt.
ATAN
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verfasst:
12.Nov 2008 - 21:31

Das habe ich heute auch erlebt.

Ich hab schnell die Fliege gemacht.

http://www.spie...o-40242.html

Es wurden rote DKP- Fahnen geschwenkt und hunderte der dummen Kinder riefen kommunistische Kampfparolen nach, sie wußten gar nicht, vor welchen Karren sie sich da spannen liesen.

Bezeichnend, was sie antworteten, als sie gefragt wurden, für was sie demonstrieren. Armes Deutschland.

Nach dem offizielen Schulschluss 13.00 waren sie sofort weg

Gut, dass ich mit meinen Vorbereitungen schon so weit bin.

Gruß Bonobo



editiert von: Bonobo, 12.11.2008, 21:41 Uhr
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verfasst:
12.Nov 2008 - 21:48

In einem anderen Thread habe ich geschrieben das es als Folge der jetzigen Krise zu Unruhen kommen könnte. Nach dem Video bin ich mir sicher das es dazu kommen wird.

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Nachtfalke
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verfasst:
13.Nov 2008 - 01:32

BonoboEs wurden rote DKP- Fahnen geschwenkt und hunderte der dummen Kinder riefen kommunistische Kampfparolen nach, sie wußten gar nicht, vor welchen Karren sie sich da spannen liesen.


Bei einem kurzen Bericht heute im TV wurde gezeigt wie die Mitläufer (ich meine natürlich Demonstranten) roten Fahnen und andere linksradikale Symbole aus dem Fenster gehalten haben. Da habe ich mich auch gefragt ob die Schüler überhaupt wissen bei was sie da eigentlich mitmachen? Nach deinem Link zu urteilen wissen sie es wohl wirklich nicht!
Kann man nur hoffen, dass der Geschichtslehrer die gleichen Bilder gesehen hat und morgen eine Aufklärungsstunde abhält.
Und die Rädelsführer sahen so aus als ob sie schon lange keine Bildungsstätte mehr von innen gesehen haben. Bildung bremst!!!

Ach übrigens, ich bin auch für Schul.. ähh Schule, ähm mehr Bildungsreform und sooo. War aber auch echt gemein von der bösen Reporterin solche schwierigen Fragen, für was sie eigentlich demonstrieren, zu stellen. think Hätte sie mal lieber nach Klingeltöne oder Tokyo Hotel gefragt.

Gruß
Nachtfalke


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Das Beste hoffen und das Schlimmste befürchten!
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