Bei mir wird es jetzt konkreter, was Lebensmittelvorrat und deren Einlagerung angeht. Was das Lagern betrifft, bin ich aber leider noch etwas orientierungslos. Ich frage mich, ob ich einfach Weizenmehl Type 405, Zucker, Reis etc. in beispielsweise ein Maischefass oder ein anderes, verschließbares Kunststofffass packen kann, in den Boden graben und fertig?
Habe gelesen, dass Mehl eigentlich nicht in Kunststoff gelagert werden soll (was sonst? Holz geht ja schlecht?!) und atmen können muss… Andererseits soll’s auch nicht feucht werden.
Hm ja.. irgendwie komm ich da auf keinen grünen Zweig… und hoffe, dass ihr vielleicht ein paar gute Tipps für mich habt? *g*
Wie handhabt ihr das?
Liebe Grüße :)
sid79
Freizeit-Survivor Beiträge: 49
verfasst: 21.Aug 2007 - 07:04
ich glaub mehl ist nicht das richtige zum einlagern.. du soltest ganze körner nehmen..
Der Staat ist am ende. es ist zu spät um mit dem system zu arbeiten, aber zu früh um die ******* zu erschiessen...
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Anonymous unregistrierter Benutzer
verfasst: 21.Aug 2007 - 15:27
hi,
denke auch das sich ganze Körner besser lagern lassen.
Bin es müde die alten Ägypter zu erwähnen, den Getreidevorrat in den Pyramiden der immer noch ok ist...
was auch wichtig ist - meine Freundin hat ne rieesen
Tiefkühltruhe (über 1.50m hoch) die wird auch randvoll
geschlichtet. ein guter Vorrat solange genügend Strom da
ist =) ich liebe die großen Sachen. *bezieht sich jetzt
auf fast alles im Leben*
naja herzlich willkommen im Forum Lana... is ja Dein erster
Beitrag
mfg Peter
David
Survival-Freak Beiträge: 435
verfasst: 21.Aug 2007 - 16:09
Weizenmehl Type 405
Nur so nebenbei: Extraktmehl ist Dreck. Wenn, dann würde ich richtiges Mehr einlagern.
Grüße,
David
Lana
Anfänger Beiträge: 2
verfasst: 21.Aug 2007 - 18:23
Hallo zusammen : )
Aus GP bin ich nicht, nein… Sorry falls ich dich enttäusche, Sid ;)
Ich weiss, dass der Getreidevorrat möglichst im ganzen Korn sein sollte. Habe aber die Vorstellung (Illusion?), dass „normales“ Mehl evtl. in Plastiktüten und die dann in so ‚ne Futtertonne/Maischefass auch ein gutes Jahr hält.
Abgesehen davon wäre da die Wahrscheinlichkeit kleiner, dass da noch irgendwas krabbelt – oder?
Angenommen ich habe dann Körnergetreide – wie „behandle“ ich das so, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit von Krabblern oder Würmern da drinnen drastisch sinkt? *g*
Das weiss doch bestimmt jemand von euch? ;)
Und.. kann man das einfach in Plastiktüten packen und in so ‚ne Tonne? *grübel*
Ah.. Danke Peter für’s willkommen :). Lesend verweile ich hier immer wieder – aber bisher ging’s nicht drüber hinaus… *g*
Ja.. in dem 405-erMehl ist nicht mehr viel Gutes drin *g* Allerdings… sind die anderen Mehlsorten so furchtbar teuer….
Und ich bin arme Studentin mit wenig Bafög jobbend, um sich das Studium iiiiirgendwie finanziern zu können.
Liebe Grüße,
Lana
editiert von: Lana, 21.08.2007, 18:24 Uhr
Poisonblack
Anfänger Beiträge: 7
verfasst: 21.Aug 2007 - 18:45
@ Lana: auch von mir erst mal herzlich willkommen hier !!
Für wie lange willst du denn Lebensmittel bunkern ? Wenn man nur Vorräte für eine kleinere Krise (Unwetter etc.) anlegen will, kann man doch statt Mehl haltbare Fertigware einlagern. Denke an Knäcke, Zwieback, Konserven, Nudeln, Reis usw. Das hat zumindest den Vorteil, dass man es auch ohne Crash mal verwenden kann. Was aber mache ich mit einem Faß Mehl, wenn die Welt nicht untergeht... ?
Clearfix Survival-Freak Beiträge: 184
verfasst: 21.Aug 2007 - 19:07
Berechtigte Frage, am sinnvollsten halte ich auch die rotierende Bevorratung bei der die ablaufenden Lebensmittel einfach verbraucht und gegen neue ausgetauscht werden. Hierfür braucht es eigentlich nur einmal einen Großeinkauf und dann läuft alles wieder wie gehabt. Man sollte nur die Haltbarkeitsangaben der Lebensmittel im Auge behalten, wobei so ein Datum ja auch nur aussagt das z.B. die Konserve mindestens bis zu diesem Zeitpunkt haltbar ist, sie aber durchaus auch noch länger aufbewahrt werden kann.
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Kultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafür ins Gefängnis müssen und nie wieder rauskommen.
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Anonymous unregistrierter Benutzer
verfasst: 21.Aug 2007 - 20:45
hi nochmal,
also wenn Du trockenes Getreide kaufst vom landwirtschaftlichen Großhändler, dann sind da schon Mal
keine Krabbler und Würmer drin. Zum lagern empfiehlt sich
ein trockener warmer Ort, eine Kiste wo oben ein feinmaschiges Gitter drauf ist. da kommt dann nichts rein. VL unten sich auch noch was einfallen lassen wegen der
Luftzufuhr das Dir nichts verschimmelt - ach ne Wir verwenden dafür einfach nen Juttesack so wie bei mir
zuhause. Kommt Luft hinzu aber kein Viechzeugs rein.
was ich sonst noch bevorrate? Mehrere Dosen Mais, Kidneybohnen, geschälte Tomaten - die halten sich Jahre.
In der Kühltruhe auch noch einige Kilo Faschiertes Fleisch,
so kann man über Jahre leckeres Chilli Con Carne machen,
oder Spaghetti.
weiters habe ich noch so Fischkonserven (Hering in Cocktailsauce, Makrelen in Gemüse, Sprotten über Buchenholz
geräuchert, Thunfisch) ich weiß Fisch ist nicht jedermanns
Sache aber in diesen Dosen auch jahrelang haltbar.
Brot, Semmeln, Weckerl lassen sich auch klasse einfrieren,
Brot aber vorher in 2 Hälften aufschneiden (is wichtig beim
abtauen). da diese aber viel Volumen brauchen, würde ich
auch eher auf Korn und Eigenbrot setzen, eine kl. Getreidemühle (da kommt mit ein bisschen Übung wunderbar
leckeres Brot raus, da muss man nicht aufn Crash warten um
das zu backen...)
achja nicht zu vergessen - Nudeln. Solches Trockenzeugs
hält sich auch n schönes Zeiterl.
Obst und Gemüse kühl lagern (Kühlschrank, unterstes Fach oder Keller ) das hält aber nicht solange da
würde ich langfristig auch auf Gemüsevorrat in der Dose
setzen oder Konservierungstechniken (einrecksen? weiß nicht
wie man das jetzt schreibt sorry.) unter Vakuum im Glas
eben.
mfg Peter
Tawa
Survival-Freak Beiträge: 346
verfasst: 21.Aug 2007 - 21:10
Hallo Lana,
auch im miesesten gemahlenen Mehle krabbelt es gewaltig. Bringst Du meist schon fertig aus dem Laden / Mühle / etc. mit - fertig abgepackt. Dagegen angehen kannst Du nicht - vermutlich auch nicht mit Bestrahlung.
Lieben Gruß
Tawa
Whitelink
Survival-Freak Beiträge: 104
verfasst: 21.Aug 2007 - 21:43
Kann man nicht auch das Mehl in loser schüttung in ein Plastefas geben, 3-4 Tüten Salz drauf legen und luftdicht abschliesen? Da dürfte dann doch nichts mehr rumkabbeln. Oder?
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Dinge von großer Bedeutung sollten gelassen angegangen werden.
*Yamamoto Tsunetomo*
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Anonymous unregistrierter Benutzer
verfasst: 22.Aug 2007 - 13:00
hi,
also ich weiß nicht ob ich Getreide in Salz einlegen will.
Mein Bauchgefühl ist dagegen. Als Saatgut eignet es sich
dann bestimmt nicht mehr und es verfälscht den
Geschmack. ok, es wird dadurch dehydriert, was das mahlen
einfacher macht und Ungeziefer kommt bestimmt keines
hinzu. Das muss Jeder für sich entscheiden denk ich -
aber vielleicht schmeckt dann das Brot auch 'versalzen'
mfg
David
Survival-Freak Beiträge: 435
verfasst: 22.Aug 2007 - 22:04
Kann man nicht auch das Mehl in loser schüttung in ein Plastefas geben, 3-4 Tüten Salz drauf legen und luftdicht abschliesen? Da dürfte dann doch nichts mehr rumkabbeln. Oder?
Mit Pech sind immernoch irgend welche Eier oder Pilzsporen in dem Mehl, da hilft die Salzschicht auch nichts. Man kann eben nicht alles ewig lagern. Leider.
ATAN Survival-Freak Beiträge: 372
verfasst: 25.Aug 2007 - 09:14
Ich möchte nochmal etwas anderes empfehlen. Es gibt bei REWE vacuum verpachten Reis. In 250g Packungen ist sowas ideal zum einlagern. Die ältesten Packungen bei mir sind 6 Jahre alt und wenn ich eine auf mache, noch wie neu. Auch LIDL Nord hat zur Zeit Risottoreis in Vacuumverpackung. !!!!
Meine Experimente mit dem Einlagern von Mehl sind auch eher gescheitert. Mehl lagere ich nicht mehr für die Langzeitbevorratung, weil es stockig wird und seine Backeigenschaften verliert. Bei mir haben sich ganze Getreidekörner bewährt, die ich in Kg großen Tüten, sehr trocken und mit einem zusätzlichen Tockenmittel (Silica) vacuum verpacke. Dann kommen diese Packungen für eine Nacht in die Tiefkühltruhe. Bei minus 28°C sterben sicher die meisten Larven und Tierchen im Getreide ab. Danach kommt das Getreide in eine Tonne bei kühler Lagerung (Keller). Dieses Getreide ist so aber nicht mehr Keimfähig. Vielleich ist diese Methode so auch was für euch.
Gruß
ATAN
chamenos
Hobby-Survivor Beiträge: 69
verfasst: 25.Aug 2007 - 12:34
Moin.
Wir kaufen unser Korn (Dinkel) immer in 25kg-Säcken. Die kippe ich dann lustlos in eine große Kunststofftonne mit einem Schraubverschluss. Das machen wir seit Jahren so und nie gab es Probleme mit Gammel, Krabbeltierchen oder ähnliches. Das Korn wird aber in Säcken (so mehrlagige Papierdinger) geliefert, in denen man es auch locker über Monate lagern kann, solange man den Sack nicht in eine Pfütze stellt.
Und wenn ich mich richtig erinnere, läßt das Lebensmittelgesetz bei gemahlenem Mehl einen Anteil von tierischem Eiweiß (Maden, Käfer und geschredderte Mäuse) von um die 0,5% zu. Also macht Euch da mal nicht so einen Kopf wegen Tierchen.
Die sind eigentlich immer und überall schon mit drin.
Hihi. Diese Veganer, ts ts ts, jeden Tag werden unzählige unschuldige Larven, die gemütlich in den Möhren und Kartoffeln schlummern gekillt. Einfach so aufgegessen. Am Besten noch ohne dass sie vorher gekocht werden. Bestialisch.